Zukunftsstädte: Technologie, Gesellschaft und Akteure des Wandels



Dienstag, 11. September 2012

Autor

Madeleine Imbeck / Arpad Hetey

Das Thema Zukunftsstädte interessiert mich als Architekturstudent naturgemäss, ein Thema, das sich von Baumaterialien und Gebäudetechnik bis zur Stadtplanung und Soziologie spannt; ein Thema, das viele offene Fragen aufwirft: Sparen wir wirklich Energie, indem wir unsere Gebäude in immer dickere Dämmschichten einhüllen?

Sind Minergie-zertifizierte Einfamilienhaussiedlungen zukunftsfähig? Was machen wir mit den sanierungsbedürftigen Wohnsiedlungen der Nachkriegszeit? Was passiert, wenn der öffentliche Nahverkehr die Pendelströme nicht mehr aufnehmen kann? Wie lange können wir unseren ständig wachsenden Flächenbedarf überhaupt noch stillen?

Ich finde es spannend, wie direkt diese unmittelbaren Fragestellungen mit der Frage nach der Zukunft unserer Städte verknüpft sind – dieser abstrakten, fernen Frage, die uns nicht zu betreffen scheint und die doch immer wichtiger wird. Es ist daher gut, dass städtebauliche Fragen einer immer breiteren Öffentlichkeit bewusst werden, sei es durch die zunehmende Thematisierung der Zersiedelung, durch Zweitwohnungsinitiative oder auch durch die diesjährige Konferenz.

In Engelberg werden all diese Fragen und wohl noch viel mehr angesprochen. Viele der Referenten kenne ich bereits aus dem Studium und weiss, dass die Konferenz ein sehr breites Spektrum abdeckt, ich bin daher gespannt auf die Vorträge und freue mich, von der Academia Engelberg zu bloggen.

Ich hoffe natürlich, so ein paar Lesern aktuelle städtebauliche Diskussionen näherzubringen oder den Einen oder Anderen für Städtebau zu begeistern.

Partner

Nach einer längeren Phase der fruchtbaren Zusammenarbeit wurde im Juni 2007 eine enge Partnerschaft vereinbart. Das Collegium Helveticum ist ein von Universität Zürich und ETH Zürich gemeinsam getragenes Institut.

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

2014 ist die Stiftung Academia Engelberg eine Partnerschaft mit der Universität Lund aus Schweden eingegangen. Die Universität wurde im Jahre 1666 gegründet, jedoch bestand schon 1425 das Studium generale, ein Vorgänger der heutigen Universität.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Mit Singularity 2030 besteht seit 2016 eine Partnerschaft. Ziel es es, Synergien bei der Vermittlung von wissenschaftlicher Forschung über Singularity (künstliche Intelligenz / biologische Intelligenz) an die breite Öffentlichkeit und Unternehmerkreise zu nutzen.

Die Stavros Niarchos Foundation ist eine der weltweit führenden internationalen philanthropischen Organisationen. Sie unterstützt die Aktivitäten der Stiftung Academia Engelberg seit 2013 und ermöglicht damit massgeblich die Summerschool.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.