Dank an die langjährigen Partner



Mittwoch, 18. November 2015 | 18:00 Uhr

Referent

Professor Frank Rühli

Organisation

Institut für Evolutionäre Medizin (IEM), Universität Zürich

Aus der Vergangenheit lernen für die Gegenwart und die Zukunft ist das Hauptziel der Forschung von Professor Frank Rühli. Das Institut für Evolutionäre Medizin (IEM) an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich betreibt das einzige DNA-Labor für antikes humanes Material in der Schweiz. Bekannt geworden ist Prof. Rühli mit der Untersuchung von Mumien. Aber auch Südtirols „Ötzi“ liefert wertvolle medizinische Hinweise. So litt bereits Ötzi 3‘300 Jahre vor Christus an Arterienverkalkung – einer Krankheit die oftmals mit unserem Wohlstand in Verbindung gebracht wird.

Diese und viele weitere Erkenntnisse finden Eingang in der Lehre in dem sie den akademischen Nachwuchs zu einer kritischen Betrachtungsweise medizinischer Befunde anregen. Die Evolutionäre Medizin weiten aber auch das Sichtfeld der hochspezialisierten heutigen Medizin und gibt Rückschlüsse für die Prävention. Dieses noch junge Forschungsfeld entstand in den 1990er Jahren primär in den USA. Das Institut für Evolutionäre Medizin (IEM) entstand 2014 aus einem vormaligen Zentrum an der Universität Zürich. In der Öffentlichkeit bekannt wurde das damalige Zentrum mit dem Swiss Mummy-Project.

Zu Beginn des Anlasses stellte der Vizepräsident der Stiftung Academia Engelberg, Dr. Dominik Galliker, die Stiftung kurz vor. Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 wurden 14 Tagungen organisiert. Daraus entstanden diverse Folgeprojekte beispielsweise in Südamerika, im Sinai, in Kolumbien, in Südafrika und in Kenia, die die Stiftung mitfinanzierte. Bereits seit 2004 werden zu jedem Kongress zwischen 20 und 40 junge Wissenschaftler eingeladen, die jeweils einen Halbtag der Tagung mitgestalten.

Die Finanzierung von Kongressen, Tagungen, Projekten und der jährlichen Summer School ist eine grosse Herausforderung für die Stiftung. Deshalb ist sie den unterstützenden Organisationen, Stiftungen und Persönlichkeiten dankbar, dass sie mit ihren Beiträgen die Vermittlung von Wissen zu drängenden Problemen der Zukunft an die Gesellschaft unterstützen. Mit diesem erstmaligen Anlass in Zürich soll den langjährigen Partnern in ungezwungenen Rahmen neben einem exklusiven Wissenschaftsvortrag auch Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch und zur Vernetzung gegeben werden.

Partner

Nach einer längeren Phase der fruchtbaren Zusammenarbeit wurde im Juni 2007 eine enge Partnerschaft vereinbart. Das Collegium Helveticum ist ein von Universität Zürich und ETH Zürich gemeinsam getragenes Institut.

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

2014 ist die Stiftung Academia Engelberg eine Partnerschaft mit der Universität Lund aus Schweden eingegangen. Die Universität wurde im Jahre 1666 gegründet, jedoch bestand schon 1425 das Studium generale, ein Vorgänger der heutigen Universität.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Mit Singularity 2030 besteht seit 2016 eine Partnerschaft. Ziel es es, Synergien bei der Vermittlung von wissenschaftlicher Forschung über Singularity (künstliche Intelligenz / biologische Intelligenz) an die breite Öffentlichkeit und Unternehmerkreise zu nutzen.

Die Stavros Niarchos Foundation ist eine der weltweit führenden internationalen philanthropischen Organisationen. Sie unterstützt die Aktivitäten der Stiftung Academia Engelberg seit 2013 und ermöglicht damit massgeblich die Summerschool.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.