Über Grenzen hinaus – «Cradle to Cradle» als Innovationschance



Freitag, 14. Oktober 2016 | 8:30 Uhr

Referent

Michael Braungart

Organisation

EPEA Internationale Umweltforschung GmbH, Hamburg

Reporting

In seinem Referat ging Prof. Michael Braungart, Geschäftsführer der EPEA Internationale Umweltforschung GmbH in Hamburg, hart ins Gericht mit der heutigen Recycling-Gesellschaft.

„Wir zerstören die Welt trotzdem, nur langsamer“, sagte der Umwelt-forscher. Er bezog sich dabei auf die Tatsache, dass beispielsweise beim Recycling von Büchern nur 60 Prozent des Produktes wiederverwendet werden können. Die anderen 40 Prozent seien trotzdem Abfall.

„Viele Materialien sind gar nicht für den biologischen Kreislauf geschaffen worden.“ Deswegen hat Michael Braungart das „Cradle to Cradle“-Prinzip im Jahr 2002 mitbegründet. Dabei können Produkte zu 100 Prozent wiederverwertet werden. Ökoeffektivität nennt er das Prinzip.

Dass das funktioniert, zeigen weltweit mehrere hundert Produkte wie Möbel, Putzmittel, Textilien und viele weitere. Michael Braungarts Ansatz für eine bessere Welt reicht dabei viel weiter als zur Produktion von Produkten.

Was der Professor der Universitäten Rotterdam, Enschede und Lüneburg zu den Thema Altersrente meint und wie die Generation Y helfen kann seine Vision umzusetzen, können Sie im folgenden Video anschauen.

Michael Braungart

Er ist Geschäftsführer von EPEA Internationale Umweltforschung GmbH, der Wiege von «Cradle to Cradle». Zudem ist er Mitbegründer und wissenschaftlicher Leiter von McDonough Braungart Design Chemistry (MBDC) in Charlottesville, Virginia (USA), und wissenschaftlicher Leiter des Hamburger Umweltinstituts e.V. (HUI). Seit Jahrzehnten pioniert er das «Cradle to Cradle»-Designkonzept.

Er arbeitet mit vielen Organisationen und Unternehmen unterschiedlicher Branchen zusammen und entwickelte Werkzeuge zur Gestaltung öko-effektiver Produkte, Business-Systeme und intelligentem Material-Pooling.

Prof. Michael Braungart leitet den «Cradle to Cradle»-Lehrstuhl für Innovation und Qualität an der Rotterdam School of Management der Erasmus-Universität (RSM) und ist Professor an der Leuphana-Universität Lüneburg, der Universität Twente in Enschede sowie an der TU Delft.

Im Rahmen der Exzellenzinitiative erhielt er eine Ehrenprofessor der TU München.

Partner

Nach einer längeren Phase der fruchtbaren Zusammenarbeit wurde im Juni 2007 eine enge Partnerschaft vereinbart. Das Collegium Helveticum ist ein von Universität Zürich und ETH Zürich gemeinsam getragenes Institut.

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

2014 ist die Stiftung Academia Engelberg eine Partnerschaft mit der Universität Lund aus Schweden eingegangen. Die Universität wurde im Jahre 1666 gegründet, jedoch bestand schon 1425 das Studium generale, ein Vorgänger der heutigen Universität.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Mit Singularity 2030 besteht seit 2016 eine Partnerschaft. Ziel es es, Synergien bei der Vermittlung von wissenschaftlicher Forschung über Singularity (künstliche Intelligenz / biologische Intelligenz) an die breite Öffentlichkeit und Unternehmerkreise zu nutzen.

Die Stavros Niarchos Foundation ist eine der weltweit führenden internationalen philanthropischen Organisationen. Sie unterstützt die Aktivitäten der Stiftung Academia Engelberg seit 2013 und ermöglicht damit massgeblich die Summerschool.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.

Supporter

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Die Stavros Niarchos Foundation ist eine der weltweit führenden internationalen philanthropischen Organisationen. Sie unterstützt die Aktivitäten der Stiftung Academia Engelberg seit 2013 und ermöglicht damit massgeblich die Summerschool.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.

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