Wo stehen wir und wohin führt die Klimapolitik



Mittwoch, 29. September 2004 | 16:50 Uhr

Referent

Dr. Beat Nobs

Organisation

BUWAL, Bern

Kurzfassung Referat

Die Annahme der Klimakonvention hat eine enorme Dynamik zur Kontrolle der Treibhaus-emissionen bewirkt. Obwohl das Kyoto Protokoll zur Zeit noch nicht in Kraft ist, haben die Industriestaaten damit begonnen, zahlreiche Massnahmen zur Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Wachstum der Treibhausgasemissionen in Kraft zu setzen. Dennoch werden uns die Auswirkungen der Klimaveränderung ins nächste Jahrhundert begleiten und Anpassungen und Strategien zur Einschränkung des Klimawandels müssen festgelegt werden. Die neue Klimapolitik sollte zukünftig auf einer realistischen Einschätzung der momentanen Situation und auf wirkungsvollen Strategien zur Reduktion der Treibhausgase basieren.

Dr. Beat Nobs

Botschafter Beat Nobs ist Leiter der internationalen Abteilung im Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) in Bern. Er ist Leiter der Schweizer Delegation für internationale Verhandlungen auf dem Gebiete des Umweltschutzes.

Geboren wurde Beat Nobs 1954 in Ennetbaden / Schweiz. Nach einer kaufmännischen Lehre bei der Asea Brown Boveri und der Matura studierte er an den Universitäten Zürich und Britisch Columbia in Vancouver Geschichte, Englisch und Medienwissenschaft. Er schloss die Studien mit einer Dissertation ab und war dann Professor für Geschichte und Englisch, bevor er 1988 in den Dienst der Schweizerischen Eidgenossenschaft eintrat. Er war in verschiedenen Funktionen im eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten und auf Botschaften der Schweiz in Costa Rica, bei der UNEP und in Kenia tätig. Seit 1997 ist er Botschafter und Verhandlungsleiter der Schweiz in Umweltfragen.

Donatoren und Partner

Nach einer längeren Phase der fruchtbaren Zusammenarbeit wurde im Juni 2007 eine enge Partnerschaft vereinbart. Das Collegium Helveticum ist ein von Universität Zürich und ETH Zürich gemeinsam getragenes Institut.

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

2014 ist die Stiftung Academia Engelberg eine Partnerschaft mit der Universität Lund aus Schweden eingegangen. Die Universität wurde im Jahre 1666 gegründet, jedoch bestand schon 1425 das Studium generale, ein Vorgänger der heutigen Universität.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.