Reproduktionsmedizin: Betrachtungsweisen

Bei den Themen in der Nationalen Ethikkommission gehe es in vielen Fällen um etwas Höchstpersönliches mit einer zugleich gesellschaftlichen Dimension, erläutert Andrea Büchler, Präsidentin der Nationalen Ethikkommission, in einem Beitrag in der NZZ.

Andrea Büchler, Präsidentin der Nationalen Ethikkommission NEK und als Rechtsprofessorin spezialisiert auf Familienrecht, beschäftigte sich in den letzten Jahren mit Medizinrecht und publizierte mit Koautoren eine Studie zu pränatalen Bluttest.

Bei den Themen in der Nationalen Ethikkommission gehe es in vielen Fällen um etwas Höchstpersönliches mit einer zugleich gesellschaftlichen Dimension, betont sie in einem Beitrag in der NZZ. Die NEK behandle umstrittene Themen, lange bevor diese in den Gesetzgebungsprozess gelangen.

Büchler selbst geht bei Ihrer Haltung von einem Ansatz von Vielfalt und persönlicher Freiheit aus. Grenzen würden im Verlauf des Gesetzgebungsprozesses immer wieder gesetzt und diese seien das Resultat einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung, betont Büchler gegenüber der NZZ.

Prof. Andrea Büchler wird an der Academia Engelberg im Oktober 2016 zu folgendem Thema sprechen: „Ein Recht auf (k)ein (bestimmtes) Kind? Reproduktive Autonomie im Kontext neuerer fortpflanzungsmedizinischer Technologien“.

Link auf NZZ-Beitrag http://www.nzz.ch/schweiz/aktuelle-themen/andrea-buechler-stillstand-gibt-es-nicht-ld.87655#kommentare

Partner

Nach einer längeren Phase der fruchtbaren Zusammenarbeit wurde im Juni 2007 eine enge Partnerschaft vereinbart. Das Collegium Helveticum ist ein von Universität Zürich und ETH Zürich gemeinsam getragenes Institut.

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

2014 ist die Stiftung Academia Engelberg eine Partnerschaft mit der Universität Lund aus Schweden eingegangen. Die Universität wurde im Jahre 1666 gegründet, jedoch bestand schon 1425 das Studium generale, ein Vorgänger der heutigen Universität.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Mit Singularity 2030 besteht seit 2016 eine Partnerschaft. Ziel es es, Synergien bei der Vermittlung von wissenschaftlicher Forschung über Singularity (künstliche Intelligenz / biologische Intelligenz) an die breite Öffentlichkeit und Unternehmerkreise zu nutzen.

Die Stavros Niarchos Foundation ist eine der weltweit führenden internationalen philanthropischen Organisationen. Sie unterstützt die Aktivitäten der Stiftung Academia Engelberg seit 2013 und ermöglicht damit massgeblich die Summerschool.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.