Bedingungsloses Grundeinkommen – ein Gedankenanstoss



Montag, 7. Oktober 2013

Autor

Julian Renninger

Organisation

Student Volkswirtschaftslehre Universität Zürich

Vielen scheint das Prinzip des bedingungslosen Grundeinkommens nicht umsetzbar. Hauptsächlich Argumente, wie „die Arbeitsmoral und vor allem die Motivation wird insbesondere bei Jungen geschwächt“ treten in den zahlreichen politischen Diskussionen vermehrt auf und werden von Schlagwörtern, wie „Siestapolitik“, oder „griechische Zustände in der Schweiz“ unterstrichen.

Die Skepsis ist verständlich, denn wer will schon eine Gesellschaft aus lebenslangen Berufsrentnern?
Auf der Gegenseite wird eine verlockende Zukunft mit Grundeinkommen erwartet: „Was würden Sie arbeiten, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre?“ Solche Fragen sollen zur Selbstreflektion anregen. Erhofft wird dabei eine dynamischere Gesellschaft, die ihr Schicksal in die Hand nimmt und die finanzielle Hürde, ein Projekt zu verwirklichen ist tiefer. Ein Arbeitswille ist hier aber vorausgesetzt, es sei denn, man kommt mit den monatlichen 2500 CHF tatsächlich aus.

Die Vision vom selbstbestimmten Leben versus die Angst sinnlos Geld zu verpulvern und eine faule Gesellschaft zu erschaffen, hier stell sich die zugegeben provokative Frage: Wann ist sozial zu sozial?

Donatoren und Partner

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.

Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.