P4-Medizin und web-basierte partizipative Forschung, Uta Francke, Stanford School of Medicine



Mittwoch, 14. September 2011

Autor

Cristian Riccio

In diesem Referat wurde die P4-Medizin (Konzept von Lee Hood) vorgestellt. Die vier P’s stehen für „personalised“, „predective“, „preventive“, und „participative“.

Dank persönlichen prädiktiven (voraussagenden) genetischen Tests kann eine Krankheit vorgebeugt werden. Die Beteiligung des Patienten ist sehr wichtig. Der Patient entscheidet selbst, ob er die genetischen Tests durchführen möchte oder nicht. Ausserdem kann er mit anderen Patienten Tipps austauschen (wie im Rahmen PatientsLikeMe).

Was für mich in diesem Vortrag am interssantesten war, war die Anwendung von Personalisierter Medizin dank der genetischen Unterschiede. Die Aufnahme und die Wirkung eines Medikaments hängt von drei Etappen ab. Das Medikament muss vom Körper metabolisiert werden, also dank körpereigenen Enzymen aktiv gemacht werden. Es muss transportiert werden, entweder absorbiert oder sezerniert (abgesondert) und ans Ziel oder an den Rezeptor gelangen.

Das Beispiel des Codeins ist aufschlussreich. Codein wird vom Enzym CYP2D6 in Morphin verwandelt. Morphin ist die aktive Form vom Medikament und wirkt schmerzstillend. Wenn das Enzym mutiert ist, kann entweder weniger oder mehr Morphin hergestellt werden.

Die genetische Untersuchung könnte dem Artzt helfen, das Medikament zu dosieren. Eine tiefere Forschung und das Verständnis, wie ein Medikament wirkt, könnten die Dosierung eines Medikament genau bestimmbar machen oder die Relevanz des Medikaments für eine bestimmte Indikation in Frage stellen.

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