Quantenstadt



Donnerstag, 13. September 2012

Autor

Madeleine Imbeck / Arpad Hetey

Gedanken zum Vortrag „Urbanity and the Abundance of Clean Energy“

In einer Gesellschaft, in der 100000 Soziologen forschen, 100000 Architekten entwerfen und 100000 Ingenieure optimieren, ist alles verknüpft, alles designt und alles Infrastruktur. Der Überfluss erneuerbarer Energien ermöglicht uns ein Leben im Überfluss. Die Stadt kann alles sein und wird generisch.

Doch wie leben wir in einer generic city? Wir müssen Identität erzeugen. Empörung muss blosse Beschäftigung ersetzen, die Analyse wird überflüssig, wenn sie nur dazu führt, dass wir nichts mehr machen. Ludger Hovestadt fordert stattdessen ein „Doping“ des Urzustandes: Mobiltelefone, Photovoltaik oder Kochen ermöglichen eine neue Lesart.

Städtebaulich deute ich das als Strategie der punktuellen Verbesserung. Anstatt ein ganzes Quartier zu transformieren, versucht man, eine Aufwertung durch einen konzentrierten Eingriff zu verändern.

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