„Nackte Tatsachen sind politisch wertlos“



Dienstag, 25. April 2017

Ein Kommentar von Servan Grüninger

Das Wort „postfaktisch“ wurde von den Oxford Dictionaries zum internationalen Wort des Jahres 2016 gewählt. Das Adjektiv beschreibe Umstände, in denen die öffentliche Meinung weniger durch objektive Tatsachen als durch das Hervorrufen von Gefühlen und persönlichen Überzeugungen beeinflusst werde, heisst es in einem Auszug aus dem Wörterbuch.

Servan Grüninger, Mitglied des Stiftungsrat der Academia Engelberg seit 2016, hat in einem Gastbeitrag der NZZ seine Gedanken zum Wort niedergeschrieben.

Der Präsident von «Reatch» – einer jungen Denkfabrik für Wissenschaft, Technik und Gesellschaft – erörtert in seinem Artikel „zwei politische Strömungen, die in westlichen Demokratien an Zuwachs gewinnen: die Wissenschaftsfeinde wie Ukip in Britannien, AfD in Deutschland oder Movimento Cinque Stelle in Italien und die technokratischen Verwalter in Berlin, Brüssel oder Washington. Die einen machen Politik ohne wissenschaftliche Fakten, und die anderen fällen Entscheide ohne gesellschaftliche Debatte.“

Wie der Umgang mit Fakten aussehen sollte und was Servan Grüninger von Politikerinnen und Politikern wünscht, lesen sie im Gastbeitrag der NZZ.

 

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Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.