Alles für Alle!



Mittwoch, 28. September 2005 | 15:00 Uhr

Referent

Idee: Jean-François Steiert

Organisation

Dachverbandes der Schweizerischen Patientenstellen

Reporting

Die Schauspielerin Anna Stieblich trug die Thesen „Alles für Alle“ von Jean-François Steiert vor.

Die Schweiz ist eines der reichsten Länder der Welt. Zwar weist sie nach den Vereinigten Staaten im Verhältnis zum Bruttoinlandprodukt die weltweit zweithöchsten Gesundheitskosten aus, doch sie kann und soll sich ein für alle Versicherten zugängliches, qualitativ hochwertiges und somit auch kostspieliges Gesundheitssystem leisten und verfügt dazu auch über die notwendigen finanziellen Mittel.

Die Schweizer Versicherten brauchen heute in ihrer grossen Mehrheit ein sozialeres Finanzierungssystem und Zugang zu allen medizinisch sinnvollen Leistungen, nicht aber in unbeschränkter Menge soweit die zusätzliche Menge keinen zusätzlichen Nutzen bringt, womit das Prinzip „Alles für alle“ als qualitatives kategorisches Imperativ eines sozialen Gesundheitssystems definiert ist.

 

Donatoren und Partner

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.

Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.