Bevölkerungsdichte: Wahl und Anpassung



Freitag, 14. September 2012 | 8:30 Uhr

Referent

Lai Choo Malone-Lee

Organisation

Staatliche Universität Singapur

Reporting

Lai Choo Malone-Lee ist Direktorin des Centre for Sustainable Asian Cities an der National University of Singapore und setzte sich mit der Bevölkerungsdichte im Stadtstaat Singapur auseinander – einem der dichtbevölkertsten Orte der Welt. Dort drehe sich die Frage nicht um verdichtetes Bauen, sondern um die Erhöhung der Lebensqualität. Mehr als fünf Millionen Menschen teilen sich knapp 700km2. Sie leiden unter engsten Wohnverhältnissen, permanenten Staus und überfüllte Busse und U-Bahnen. In Singapur werde derzeit intensiv erforscht, wie hochverdichtete Zonen lebenswerter gemacht werden können. Dabei werde die Bevölkerung stark mit einbezogen. Malone-Lee und ihr Team untersuchten, wo sich das soziale Leben abspielt, wo man einkaufen geht, wo man Kontakte pflegt. Denn die Lebensqualität sei nicht zuletzt auch ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor. Abgefragt werden die Bedürfnisse, die die Einwohner bezüglich Wohnraum, Grünflächen und Transportsystemen haben. Was wäre für sie wichtig, damit sie sich wohl fühlen? Malone-Lee hoffte, dass die Ergebnisse der Untersuchung entsprechende Entscheide hervorrufen, die in die Stadtentwicklung einfliessen.

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Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.

Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.