Digitale Technologien und zeitgemässer Städtebau: zwischen Utopie und Realität



Mittwoch, 12. September 2012 | 16:45 Uhr

Referent

Antoine Picon

Organisation

Harvard Universität

Reporting

Wie die digitale Revolution die Entwicklung von Städten beeinflusste, zeigte Professor Antoine Picon von der Harvard University in Boston auf. Viele Städte seien heute mit Messgeräten und Überwachungskameras gespickt. Das Handy funktioniere als GPS und lotse den Verkehr durch die Städte, freie Parkierflächen werden angezeigt, Fahrpläne werden online abgerufen, Tickets online gebucht und und und. Informationen, die früher nur einem bestimmten Kreis von Leuten zugänglich waren, seien heute für alle einsehbar. Zur aktuellen Infrastruktur einer Stadt gehöre die entsprechende Software, die die Informationen zum gewünschten Zeitpunkt liefere. Diese Entwicklungen könne auf Karten nachgebildet werden und helfe mit, neue Szenarien der Städteentwicklung zu entwerfen. Die Folge von Cyber Cities: Die urbane Wirtschaft müsse sich neu ausrichten und dem Individuum mit seinen Wünschen und Bedürfnissen mehr Rechnung tragen.

Antoine Picon

1994 Accredited/Certified Director of Research
1991 Doctor of History of l’Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales, with honors
1984 Certified Architect
1981 Graduate of l’Ecole Nationale des Ponts et Chaussées
1979 Graduate of l’Ecole Polytechnique

Administrative Positions
2005- General Engineer, Ponts et Chaussées
1996-2005 Chief Engineer, Ponts et Chaussées
1981-1986 Engineer, Ponts et Chaussées

Academic Experience
2008- Co-Director of Doctoral Programs, Harvard University Graduate School of Design
2005-2008 Director of Doctoral Programs, Harvard University Graduate School of Design
2002- Professor of the History of Architecture and Technology, Harvard University Graduate School of Design
1997-2002 Professor, Ecole Nationale des Ponts et Chaussées
1994-1997 Director of Research at the Laboratoire Techniques, Territoires et SociLaboratoire Techniques, Territoires et Sociétés de l’Ecole Nationale des Ponts et Chaussées et l’Ecole d’Architecture de Paris-Villemin
1984-1994 Researcher, Laboratoire Techniques, Territoires et Sociétés de l’Ecole Nationale des Ponts et Chaussées and l’Ecole d’Architecture de Paris-Villemin
1981-1984 Representative, Bureau de la Recherche Architecturale of the Ministère de l’Equipement

Other Academic Appointments
1994-2002 Director of Advanced Studies in Architectural History, l’Institut d’Art et d’Archéologie de Paris

Visiting Academic Appointments
Spring 2000 Visiting professor, School of Architecture, Princeton University
Spring 1998 Visiting professor, School of Architecture, Princeton University
Spring 1997 Visiting professor, Graduate School of Design, Harvard University, Cambridge, Massachusetts.
Spring 1996 Resident Fellow, Dibner Institute for the History of Science and Technology and Visiting Scholar, Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, Massachusetts.

Donatoren und Partner

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.

Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.