Energieproblematik in Indien



Dienstag, 10. Oktober 2006 | 10:30 Uhr

Referent

Zehra Ali / Mudit Narain

Organisation

ETHsustainability und Youth Encounter on Sustainability (YES)

Reporting

Zehra Ali und Mudit Narain illustrieren am Beispiel Indien Herausforderungen für den Kontinent. Während Indien für 2006 ein Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) um 8.9 Prozent erwarten darf, leben 36 Prozent der Bevölkerung von weniger als einem Dollar pro Tag. Im Jahre 2000 hatten 35 Prozent der Gesamtbevölkerung oder 90 Prozent in ländlichen Gebieten keinen Zugang zu Elektrizität. Der Hauptteil des Energieaufkommens wird von der Industrie beansprucht. 60 Prozent des subventionierten Kerosins wird für Beleuchtung verwendet. Biomasse findet in 90 Prozent der ländlichen Haushalte Verwendung. In der Folge erleiden jedes Jahr 2.5 Mio. Personen Verbrennungen. Die Luftverschmutzung ist akut, Klimaerwärmung ist ein Thema. Im Jahre 2005 war der Verbrauch an Erdöl zehn mal kleiner als in den USA, der Ausstoss an CO2 sechs mal geringer. Ziele sind die Reduktion des Erdölverbrauchs und der Emissionen. Technologietransfer, Effizienz und erneuerbare Energien sowie „Polluter Pays Principle“ Abgaben sind Optionen. Forschung, erneuerbare Energien, geeignete Technologien, regulierende Aufsicht und kostengünstige Energie für die Armen sind entscheidend.

Donatoren und Partner

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.

Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.