Erneuerbare Energien



Montag, 9. Oktober 2006 | 14:45 Uhr

Referent

Aldo Steinfeld

Organisation

ETH Zürich & PSI

Reporting

Aldo Steinfeld zeigt das Potenzial von alternativen Energien auf. Dieses ist gross, aber meist mit beträchtlichen Investitionen verbunden. Windenergie onshore hat z.B. ein vierzigfaches Potenzial. Offshore ist dieses noch viel grösser, doch ist die Einspeisung ins Netz herausforderungsreich (Anbindung innerhalb von 20 km notwendig!). Windenergie ist beispielsweise in der Schweiz teuer. Auch die Hydroenergie hat noch Potenzial. Geothermische Energie hat ein unausgeschöpftes Potenzial, ihre Nutzung ist aber mit grossem Aufwand verbunden. Konzentrierte Sonnenenergie (z.B. Parabolspiegel in Kombination mit Dampfturbinen) wird etwa in Kaliforniern und Spanien zur Energiegewinnung eingesetzt. Doch sind Hindernisse zu überwinden, etwa in ungleichmässiger Energiemenge und Distanzen zwischen Produktions- und Verbrauchsort. Die Forschung strebt nach grösserer Effizienz, zum Beispiel mit solar-chemischen Brennstoffen (H2).

Aldo Steinfeld

Aldo Steinfeld has been Associate Professor of Renewable Energy Carriers at the ETH-Zurich since 2004. He further leads the Solar Technology Laboratory at the Paul Scherrer Institute.

He was born 1960 in Montevideo, Uruguay. He received his B.Sc. in Aeronautical Engineering from the Technion in 1983, his M.Sc. from Tel Aviv University in 1986, and his Ph.D. in Mechanical Engineering from the University of Minnesota in 1989. Following his doctoral graduation, he was Research Fellow at the Energy Research Center of the Weizmann Institute of Science. In 1991 he joined the Paul Scherrer Institute as Head of the Solar Process Technology Group and, in 2005, was appointed Head of the Solar Technology Laboratory.

His research program is aimed at the advancement of the thermal and thermochemical engineering sciences applied in the field of renewable energy technology, with focus in:
– Radiation heat transfer in multi-phase chemical reacting flows.
– Thermodynamic analysis of novel energy conversion processes.
– High-temperature thermochemical reactor engineering.
– Solar chemistry (e.g. solar hydrogen).
– Decarbonization and CO2 mitigation technologies.

Prof. Steinfeld is the Editor of the ASME – Journal of Solar Energy Engineering. He served as the Operating Agent of the International Energy Agency’s SolarPACES Program, as the Chair of the ASME Solar Chemistry Committee, and as Associate Editor of Energy – The International Journal (Elsevier Science). He has authored over 80 research articles in scientific journals, and chapters in the Encyclopedia of Physical Science and Technology and the Encyclopedia of Energy.

Donatoren und Partner

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.

Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.