Eröffnung der Konferenz



Mittwoch, 14. September 2011 | 10:30 Uhr

Referent

Klaus Hug

Organisation

Präsident der Stiftung Academia Engelberg

Reporting

Dr. Klaus Hug, Präsident der Stiftung Academia Engelberg, begrüsste über 150 Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur, Politik und Gesellschaft aus der ganzen Welt im Barocksaal des Benediktinerklosters in Engelberg zur zehnten Konferenz. Er hielt Rückschau auf das 10-jährige Bestehen der Stiftung Academia Engelberg. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass zehn Jahre eine kurze Zeit seien im Hinblick auf die Herausforderungen, die sich in der Wissenschaft stellen und auf die Entwicklungen, die auf dieser Welt im Gange sind. Klaus Hug betonte, dass jede Entwicklung in der Wissenschaft Positives, aber auch Negatives mit sich bringe. Die Stiftung habe sich die Aufgabe gestellt, an den Tagungen in Engelberg die Vor- und Nachteile dieser Entwicklungen zu diskutieren.

Für die diesjährige Tagung sei das Thema der personalisierten Medizin gewählt worden, weil dieses weit mehr Fragen aufwerfe, als andere Themen. Jedem seine eigene Pille? Sind die Kosten nicht unerschwinglich? Wie viel darf es Kosten, damit ein Menschenleben um einige Wochen verlängert werden kann? Welche gesellschaftlichen Fragen müssen beantwortet werden? Die Stiftung Academia Engelberg wolle an dieser Tagung eine Plattform zur Diskussion dieser und weiteren brennenden Fragen bieten.

In seinem Grusswort wünschte Abt Christian Meyer den Teilnehmenden für das Nachdenken über die personalisierte Medizin viel Kraft, Fantasie und viele schöne und gute Begegnungen, die sie stärken und bereichern. In diesem Sinne begrüsse er alle ganz herzlich im Kloster Engelberg.

Auch Niklaus Bleiker, Regierungsrat des Kantons Obwalden, begrüsste alle Anwesenden. Er erinnerte daran, dass die Stiftung Academia Engelberg zehn Jahren zuvor von der Zentralschweizer Regierungsratskonferenz zusammen mit der Gemeinde Engelberg und der SwissRe gegründet worden war. Heute, nach zehn Jahren, dürfe man mit Befriedigung feststellen, dass die Stiftung die hohen gestellten Anforderungen erfülle. Niklaus Bleiker gratulierte den Veranstaltern zum zehnjährigen Jubiläum und dankte der Programmkommission und dem Stiftungsrat für ihren grossartigen Einsatz und ihre Ausdauer.

Klaus Hug

Klaus Hug wurde 1940 geboren. Nach Studienabschluss und Doktorat legte er 1971 die Anwaltsprüfung ab. Zwischen 1972 und 1976 (und zwischen 1980 und 1984) war er Sekretär des Zentralverbandes schweizerischer Arbeitgeber-Organisationen in Zürich. Zwischen 1976 und 1979 war er persönlicher Sekretär von Bundesrat Kurt Furgler, und von 1984 bis 1991 war er Direktor des Bundesamtes für Industrie, Gewerbe und Arbeit (BIGA).

Seit Sommer 1991 arbeitet Klaus Hug als Anwalt und Wirtschaftsberater in Bern und Zürich, seit 1992 ist er Präsident des Verbandes der Schweizerischen Waren- und Kaufhäuser (Swiss Retail Federation), Mitglied diverser Kommissionen, u.a. der eidg. Wettbewerbskommission sowie Konsulent im Anwaltsbureau Bär & Karrer in Zürich.

Seit 1992 ist er Präsident von TA-Swiss (Technologiefolgen-Abschätzung) (im Auftrag des Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierates), ebenso ist Klaus Hug Präsident des Institutsrates des Institutes für geistiges Eigentum (IGE) in Bern.

Donatoren und Partner

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.

Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.