Fossile Energie inkl. Kohle



Montag, 9. Oktober 2006 | 14:15 Uhr

Referent

Günter Strempel

Organisation

Deutsche BP AG, Bochum

Reporting

Herr Strempel hält fest, dass Öl für weitere 20 bis 30 Jahre Energieträger Nummer eins bleiben wird. 80 Prozent des Öls stammt aus Regionen mit staatlich kontrollierter Förderung. In Europa beschäftigt die Frage der Importabhängigkeit und der Zugangssicherheit. Seiner Ansicht nach steht der Höhepunkt der Ölforderung noch nicht bevor und es ist auch in absehbarer Zeit nicht damit zu rechnen. Bis 2030 werden China und Indien ihre Nachfrage verdoppeln. Fossile Brennstoffe bleiben in Ermangelung von Alternativen beherrschend. Die Europäische Union (EU) wird bis 2030 ihre Erdölimporte von 70 auf 90 Prozent erhöhen. Die USA werden bis 2025 ihre Importe von 56 auf 68 Prozent erhöhen.Wichtig ist es, den Ausstoss an CO2 zu verringern. Im Jahre 2050 soll er nicht höher als heute sein, das Klima soll sich nicht um mehr als 2C erwärmen. BP setzt sich für alternative Energien in den Bereichen Solar, Wind, Biomasse (Äthanol; Ester aus Rapsöl statt Diesel), Alkohole aus Fermentation, Hydrierung von Pflanzenölen und Fetten ein. BP hat auf dem Flughafen München eine erste Hydrogentankstelle für Busse eröffnet, eine weitere ist in Berlin geplant. In 140 Ländern bestehen nationale Projekte. Für 2007 ist in Deutschland die Eröffnung eines Energy Biosciences Institute (EBI) geplant.

Günter Strempel

Stationen bei BP
Vice President Global Fuels Technology Bochum und Direktor Aral Forschung, seit 10/02
Mitglied des Verwaltungsrates BP Schweiz 05/01-06/02
Verschiedene Tätigkeiten in den Bereichen Fuels & Lubes, Technology, Umweltschutz, Supply & Logistik, BP Hamburg, seit 1990

Ausbildung
„Maschinenwesen“ Universität Kaiserslautern
Promotion Dr.-Ing. 1990
Studium Dipl.-Ing. Maschinenwesen 1978 – 1984

Donatoren und Partner

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.

Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.