Führt Pervasive Computing in den Posthumanismus?



Mittwoch, 15. Oktober 2003 | 17:15 Uhr

Referent

Gérald Berthoud

Organisation

Université de Lausanne

Reporting

Technik ist nicht einfach ein neutrales Instrument um Dinge besser, einfacher, schneller und günstiger zu tun. Technik verändert auch die Art und Weise, wie Menschen denken, kommunizieren und zusammenleben. Eisenbahnen, Flugzeuge und Autos haben unsere Vorstellung von Distanzen grundlegend verändert, medizinische Fortschritte das Verhältnis zu Tod, Gesundheit und Krankheit. Das Telefon, das Fernsehen und das Internet die Art und Weise, wie Menschen miteinander verkehren. Welche Folgen wird Pervasive Computing auf die Gesellschaft haben? Auf die Macht- und Kontrollverhältnisse? Auf die Werte?

Gérald Berthoud

Ordentlicher Professor an der Universität von Lausanne, Fakultät für soziale und politische Wissenschaften. Dekan derselben Fakultät. 1982-1984 Direktor des Instituts für Antropologie und Soziologie an der Fakultät für soziale und politische Wissenschaften. 1984-1985 Universität von Lausanne. 1987 Gastprofessor an der École des Hautes Études en Sciences Sociales, Paris. 1991 Gastprofessor an der Universität von Niamey (Niger), Fachbereich Soziologie. 1994-1995 Invited Professor an der Universität von Genf, Fachbereich Soziologie.

1998 Gastprofessor an der École des Hautes Études en Sciences Sociales, Paris. 1985-1996 Mitglied des Schweizer Wissenschaftsrates in Bern. 1996-1999 Mitglied des Kommitees der Schweizer Akademie für Human-und Sozialwissenschaften, Bern. Seit 1997 Mitglied des nationalen Forschungsrates (Bereich Human- und Sozialwissenschaften) sowie des Schweizer Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (Swiss National Science Foundation), Bern.

Donatoren und Partner

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.

Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.