Klimaänderung und Gesellschaft: Das Problem ausgewogener Anpassungs- und Vermeidungsstrategien



Donnerstag, 30. September 2004 | 8:30 Uhr

Referent

Prof. Hans von Storch

Organisation

Institut für Küstenforschung, Geesthacht und Universität Hamburg

Kurzfassung Referat

Die Naturwissenschaft muss die Frage klären, ob derzeitige Klimaänderungen auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen sind. Daneben sind auch andere Disziplinen wie Soziologie, Ökonomie und Politologie herausgefordert. Im Vordergrund steht die Frage wie die Menschen mit dem Klimawandel umgehen. Welche Optionen wählen wir: Damit leben oder den Wandel vermeiden? Sinnvoll ist wohl nur eine Kombination dieser Optionen.

Prof. Hans von Storch

Hans von Storch studierte an der Universität Hamburg Mathematik, Physik und Dänisch und schloss das Studium 1976 als Diplom-Mathematiker ab. Während des Studiums arbeitete er am Fachbereich Ozeanographie als Programmierer. 1979 promovierte er am Fachbereich Meteorologie der Universität Hamburg und habilitierte sich 1985.
Von 1987 – 1995 war er als leitender Wissenschaftler und Leiter der Gruppe Statistische Analyse und Modellierung am Max Planck Institut für Meteorologie (Abteilung Prof. Hasselmann) tätig. 1996 wurde er zum Direktor des Instituts für Gewässerphysik am GKSS-Forschungszentrum ernannt und erhielt einen Lehrstuhl am Fachbereich Meteorologie der Universität Hamburg. Am
1. Januar 2001 wurde das Institut für Gewässerphysik in das Institut für Küstenforschung eingegliedert. Heute ist Hans von Storch Institutsleiter und zuständig für den Bereich Systemanalytik und Modellierung.
Sein wissenschaftliches Interesse gilt der statistischen Analyse (insbesondere den Transfer-Funktionen, die einen Bezug zwischen Großklima und lokalen Bedingungen herstellen, der Identifizierung von Modalstrukturen in geophysikalischen Felder bzw. der Daten-gesteuerten Simulationen), der Simulation von Regionalklimata und Stoffströmen, paläoklimatischen Modellen und dem Wissenstransfer von den Naturwissenschaften in den öffentlichen Bereich (in Kooperation mit Sozial- und Kulturwissenschaften).
Prof. Hans von Storch hat acht Bücher und zahlreiche Artikel publiziert und ist für eine Reihe von Projekten verantwortlich. Er ist Mitglied des Gutachterrates der Zeitschriften Journal of Climate, Meteorologische Zeitschrift, Annals of Geophysics und Organisator des Fachbereichs Umweltforschung. Außerdem gehört er dem Steering Committee des International Meeting on Statistical Climatology an.

Donatoren und Partner

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.

Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.