Öffentlicher Abend: Zukunft Energie: Neue Ansätze und Visionen



Montag, 9. Oktober 2006 | 20:00 Uhr

Referent

Die Mitwirkenden

Zukunft Energie: Neue Ansätze und Visionen

„Wir leben von beschränkten Ressourcen und verschleudern die Energie der künftigen Generation.“ Diese Einschätzung von Eduard Kiener, ehemaliger Direktor Bundesamt für Energie, verfolgten rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Öffentlichen Abend der Academia Engelberg in Engelberg von vergangenem Montag.

„Die Schweiz ist von einem Stromexport zu einem Stromimport-Land geworden. Im Jahr 2005 verbrauchten wir fünf Mal mehr Energie als im Jahr 1950 und bis 2030 wird nochmals mit einer Verdoppelung des Energiebedarfs in der Schweiz gerechnet.“ Im Wissen, dass die Ressourcen nicht ewig reichen, sei es unabdingbar, dass das Wirtschaftswachstum mit weniger Energiever- brauch gekoppelt sei. Eduard Kiener warnte vor der Unterschätzung des Energieproblems, bloss weil es in den nächsten Jahren noch genügend Öl- und Gasvorkommen (Fossile Energien) habe: „Wir müssen jetzt handeln“.

Medienmitteilung: Öffentlicher Abend

Die Mitwirkenden des öffentlichen Abends

Grusswort:
Frau Talammann Martha Bächler

Einführung:
Eduard Kiener, ehem. Direktor des Bundesamtes für Energie, Bern

Moderation:
Ellinor von Kauffungen, Journalistin

 

Diskussionsteilnehmer:
Helen Leumann, Ständerätin und Präsidentin CKW Luzern
Professor Dieter Imboden, Präsident des Schweizerischen Nationalfonds
Professor Kurt Spillmann, ehem. Leiter Forschungsstelle für Konfliktforschung und Sicherheitspolitik
ETH Zürich, und Ernst von Weizsäcker, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages und engagierter Wissenschafter für eine nachhaltige Umweltpolitik.

 

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