Pervasive Computung – wunderbare Zukunft oder märchenhafte Illusion?



Donnerstag, 16. Oktober 2003 | 11:30 Uhr

Referent

Friedemann Mattern

Organisation

ETH Zürich

Reporting

Alte Märchen handelten von fliegenden Teppichen und magischen Spiegeln, stattdessen nutzen wir heute Flugzeuge und Fernseher. Verlieren bald auch smarte Alltagsdinge und andere phantastische Verheissungen des Pervasive Computing ihren Zauber und werden Wirklichkeit? Sind heutige Vorhersagen wirklich besser als die oft grotesken Fehlprognosen früherer Futuristen?

Friedemann Mattern

Friedemann Mattern (*1955 in Freiburg) studierte Informatik mit Nebenfach Kommunikationswissenschaften an der Universität Bonn. 1983 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Informatik der Universität Kaiserslautern. Dort war er im Sonderforschungsbereich „VLSI-Entwurf und Parallelität“ tätig und promovierte 1989 mit dem Thema „Verteilte Basisalgorithmen“.

 

1991 bis 1994 war er Professor für Praktische Informatik an der Universität in Saarbrücken und von 1994 bis 1999 Professor für Praktische Informatik und Verteilte Systeme an der Technischen Universität Darmstadt, wo er u.a. das Graduiertenkolleg „Infrastruktur für den elektronischen Markt“ aufbaute. Friedemann Mattern ist seit Juli 1999 ordentlicher Professor für Informatik an der ETH Zürich.

Donatoren und Partner

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.

Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.