Runder Tisch



Freitag, 14. September 2012 | 11:15 Uhr

Referent

Verschiedene

Reporting

Professor Gerhard Schmitt von der ETH Zürich eröffnete den letzten Round Table mit einem kurzen Rückblick auf die drei intensiven Kongresstage. Anschliessend diskutierte er mit den Professoren Daniel Kübler, Lai Cho Malone-Lee und Kees Christiaanse über mögliche Lösungswege im Zusammenhang mit Future Cities. Während Malone-Lee mit der Dichte und der Bewohnbarkeit in Singapur kämpfte, strich Christiaanse hervor, dass in den westlichen Städten das Wachstum der Agglomerationen angegangen werden müsse. Durchaus positiv werteten die Professoren, dass immer mehr grössere Firmen auf Nachhaltigkeit setzten. Das sei unter anderem auch ein Beitrag zur Bewohnbarkeit eines Ortes. Im Schlusswort von Malone-Lee setzte sie sich für das Wohlergehen der Menschen, vor allem der Urbanen Bevölkerung ein. Mit der Stadtqualität beschäftigte sich auch Daniel Kübler. Für ihn seien Ideen sehr wichtig, nicht zuletzt um Investoren und Politiker zu überzeugen – klare Aussagen und ein klarer Rahmen bei der Definition der Stadtqualität. Christiaanse fügte an, dass das Design der Städte wichtig sei. Nur könne man Städte meist nicht am Reissbrett zeichnen, aber man könne sie pflegen, wie der Gärtner seinen Garten. Die Forschung sei essentiell um herauszufinden was man verändern könne und mit welchem Resultat. Auf jeden Fall müsse interdisziplinär zusammengearbeitet werden.

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