Überprüfung grundlegender Annahmen über das Wassermanagement
Freitag, 12. Oktober 2007 | 9:30 Uhr
Freitag, 12. Oktober 2007 | 9:30 Uhr
Referent
Organisation
Vertreter der Studienstiftung kommen auf einige ihrer Thesen zurück, welche sie am Eröffnungstag vorgestellt haben und präsentieren ihre Erkenntnisse. These 1: Globale Wassersicherheit ruft nach kooperativen, konfliktfreien Lösungen. Diese These hat sich bestätigt. Wasserversorgung ist eine globale Herausforderung, die nach regionalen Lösungen ruft. These 2: Aquaethik als Philosophie des Wassermanagements. Kann Wasser Eigentum sein? Ein ethisches Konzept ist für die Lösung von Disputen notwendig, dies gilt auch für technologische und Marketingfragen. These 3: Der Markt wird alle Probleme lösen, bezogen auf: Zuteilung und Effizienz: trifft zu / Grundbedürfnisse: trifft nicht zu / Wasserqualität (Trinkwasser): trifft nicht zu. / Freie Brunnen für Grundbedürfnisse, aber Mehrbedarf soll Kosten decken / Wasserquantität (Landwirtschaft): trifft zu. Preise sollen aber tiefer als für Trinkwasser sein. These 4: Technologische Redimensionierung führt zu mehr Nachhaltigkeit im Wassermanagement: trifft zu, aber lokale sozioökonomische Hindernisse sind zu überwinden. Tendenz zu Interventionen, die auf regionalem Niveau umsetzbar sind. Bildung und Information zur Sensibilisierung im Verbrauch, für technologische Möglichkeiten und Grenzen. Im Westen sind Entsorgung und Innovationen in Landwirtschaft und Technologie prioritär, in den Entwicklungs- und Schwellenländern sind Bereitstellung und Verbesserung der Infrastruktur sowie nachhaltige Technologien am wichtigsten.
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