Überprüfung grundlegender Annahmen über das Wassermanagement



Freitag, 12. Oktober 2007 | 9:30 Uhr

Referent

Junge Studenten

Organisation

Schweizerische Studienstiftung

Reporting

Vertreter der Studienstiftung kommen auf einige ihrer Thesen zurück, welche sie am Eröffnungstag vorgestellt haben und präsentieren ihre Erkenntnisse. These 1: Globale Wassersicherheit ruft nach kooperativen, konfliktfreien Lösungen. Diese These hat sich bestätigt. Wasserversorgung ist eine globale Herausforderung, die nach regionalen Lösungen ruft. These 2: Aquaethik als Philosophie des Wassermanagements. Kann Wasser Eigentum sein? Ein ethisches Konzept ist für die Lösung von Disputen notwendig, dies gilt auch für technologische und Marketingfragen. These 3: Der Markt wird alle Probleme lösen, bezogen auf: Zuteilung und Effizienz: trifft zu / Grundbedürfnisse: trifft nicht zu / Wasserqualität (Trinkwasser): trifft nicht zu. / Freie Brunnen für Grundbedürfnisse, aber Mehrbedarf soll Kosten decken / Wasserquantität (Landwirtschaft): trifft zu. Preise sollen aber tiefer als für Trinkwasser sein. These 4: Technologische Redimensionierung führt zu mehr Nachhaltigkeit im Wassermanagement: trifft zu, aber lokale sozioökonomische Hindernisse sind zu überwinden. Tendenz zu Interventionen, die auf regionalem Niveau umsetzbar sind. Bildung und Information zur Sensibilisierung im Verbrauch, für technologische Möglichkeiten und Grenzen. Im Westen sind Entsorgung und Innovationen in Landwirtschaft und Technologie prioritär, in den Entwicklungs- und Schwellenländern sind Bereitstellung und Verbesserung der Infrastruktur sowie nachhaltige Technologien am wichtigsten.

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Donatoren und Partner

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.

Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.