Uhrwerke bis ans Limit



Donnerstag, 13. Oktober 2016 | 15:30 Uhr

Referent

Ronald Jäger

Organisation

IWC International Watch Co., Schaffhausen

Reporting

Ronald Jäger, seit 1993 Executiv Director Production bei IWC Schaf-fhausen, nahm die Anwesenden mit auf eine Reise durch die Geschichte der Schaffhauser Unternehmung sowie der Schweizer Uhrenindustrie als Gesamtes.

Letztere zeichnete sich in den Anfängen durch eine hohe Arbeitsteilung aus, was zu geringen Kapazitäten in der Produktion führte.

„In Amerika waren die Uhrenhersteller industrieller und günstiger“, erklärte Ronald Jäger dem Publikum. Und so verwunderte  nicht, dass ein Amerikaner grosses Potential in der Schweizer Uhrenindustrie sah und die IWC Schaffhausen gründete. „Schaffhausen machte das Rennen, weil schon damals einen Art „Wirtschafts-Förderung“ vom Kanton Schaffhausen erfolgreich betrieben wurde“.

Im Video erfahren Sie, wie das Unternehmen verschiedene Krisen im Verlaufe der Jahre meisterte, welcher limitierende Faktor in der Produktion das Herstellerleben schwer macht und was die IWC Schaffhausen von Apple gelernt hat.

Ronald Jäger

Geboren 1954, absolvierte er Anfang der 70-er Jahre bei IWC International Watch Co. AG in Schaffhausen eine Lehre zum Industrieuhrmacher. Es folgte die Ausbildung zum Horloger complet bei IWC. Nach einer militärischen Kaderausbildung absolvierte er die Weiterbildung zum Technischen Kaufmann und belegte diverse Führungskurse.

Im Mai 1984 wurde er bei IWC Schaffhausen zum Produktionsleiter Montagebereich inkl. Kundendienst mit rund 100 Mitarbeitenden befördert.

Seit Juli 1993 führt Ronald Jäger als Executiv Director Production bei IWC Schaffhausen zusätzlich die Fertigung mit weiteren 60 Mitarbeitenden.

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Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.

Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.

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