Wissenschaftlicher und technologischer Blick in die Zukunft ökologischer Innovationen und kluger Gesellschaftsformen in Japan



Mittwoch, 12. September 2012 | 11:45 Uhr

Referent

Tomoaki Wada

Organisation

Technische Universität Tokio

Reporting

Wie die Bevölkerung für sparsamen Energiekonsum sensibilisiert werden kann, zeigte Professor Tomoaki Wada von der Tokyo University of Science am Beispiel von Yokohama, Toyota, Keihanna und Kitakyushu auf. Das Ziel der über fünf Jahre angelegten Aktion in diesen Städten sei, die Bevölkerung und die Wirtschaft zu energie-effizientem Verhalten zu bewegen. Dazu gehörten Massnahmen in den Bereichen Transport, Kommunikation, Gebäudesanierungen und die Installation von Solarzellen und Windrädern für die Energieproduktion. In jedem Haushalt und in jeder Fabrik wurden Energiemessgeräte (Smart Meters) montiert, auf denen der tägliche Energiekonsum abgelesen werden kann. Dank einer Verbindung in die lokalen Energiestationen könne so der Energieverbrauch besser gesteuert und optimiert werden. Eine begleitende Kommunikationskampagne fördert das Bewusstsein der Bevölkerung für den sorgsamen Umgang mit Energie. Auch in anderen Asiatischen Ländern wurde das Modell von Japan angewandt. In China gibt es sogenannte „Low-Carbon“ Cities. Wada sieht für die Zukunft drei wichtige Aspekte: die Forschung, das Entwickeln von fortschrittlichen Technologien die im internationalen Wettbewerb standhalten und den Beitrag zur Lösung der globalen Problemen. Neben der Durchführung und Forschung der Projekte sei die Rekrutierung von qualifiziertem Personal sehr wichtig.

Präsentation von Professor Tomoaki Wada

Tomoaki Wada

Tomoaki Wada is Director General of the National Institute of Science and Technology Policy (NISTEP) at Japan’s Ministry of Education, Culture, Sports, Science and Technology (MEXT). His career with the Japanese government started in 1977, when he joined the Science and Technology Agency (STA).

Mr. Wada has held several posts in the Cabinet Office and MEXT (formerly STA), including Director of Science and Technology Policy and Director of Science and Technology Information Policy. He has been involved in developing national R&D plans on nuclear energy, making the 3rd S&T Basic Plan as well as planning a new graduate university of science and technology on Okinawa.

Donatoren und Partner

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.

Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.