YES Präsentation von Projektvorschlägen gegen Gewalt



Donnerstag, 15. Oktober 2009 | 11:20 Uhr

Referent

Junge Wissenschaftler

Reporting

Der Dialog zwischen Generationen steht dieses Jahr im Zentrum der Konferenz. Junge Studenten der Schweizerischen Studienstiftung und angehende Wissenschafter von Youth encounter on Sustainability YES haben Repliken auf die Vorträge vorbereitet. Nicht immer waren sich denn auf dem Podium die zwei Referenten einig. Beispielsweise hinterfragte Matthias Jenny, ob die Naturwissenschaften, die hauptsächlich mit kausalen Begriffen operiere, den intentionalen und normativen Charakter von menschlicher Gewalt erfassen könne. Und Stéphan Beljean brach in seiner Replik eine Lanze für die soziologische Analyse von Gewalt. So forderte er, dass Gewalt nicht als Eigenschaft von Individuen sondern von Gruppen oder gar von Gesellschaften angesehen werde sollte. Die anschliessenden Diskussionsrunden über gemeinsame und gegensätzliche Ansichten zeigten auf, wie komplex die Ursachen von Gewalt sind.

Donatoren und Partner

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.

Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.