Zellgenome in menschlichen Populationen



Donnerstag, 15. September 2011 | 9:15 Uhr

Referent

Emmanouil Dermitzakis

Organisation

Universität Genf

Reporting

Professor Emmanouil Dermitzakis von der Universität Genf erklärte, dass die zellulären Phenotypen beeinflusst werden von Umwelteinflüssen, von der Entwicklung und von der Zeit. Die Zellgenome eines Neugeborenen seien nicht gleich wie jene eines Sechzigjährigen, auch wenn sie genetisch identisch seien. Bei der Datenerhebung werde zwar beachtet, dass eine Person rauche oder Sport mache. Sehr detailliertere Angaben würden aber nicht erhoben. Es sei nötig, dass nicht nur die DNA sondern auch der Zell-Pheonotyp und auch der Organismus-Phenotype, resp. die Krankheiten einzubeziehen, um die genetische Interaktion zu verstehen. Dermitzakis betonte, dass es wesentlich sei, von welchen Geweben die untersuchten Zellgenome untersucht würden. Er erläuterte, wie die aktuellen Fortschritte in der personalisierten Medizin durch effizientere Diagnose und Behandlung die gehegten Hoffnungen erfüllen können.

Emmanouil Dermitzakis

Emmanouil Dermitzakis is currently a Louis-Jeanet Professor of Genetics in the Department of Genetic Medicine and Development of the University of Geneva Medical School.

He obtained his B.Sc. in 1995 and M.Sc. in 1997 in Biology from the University of Crete (Greece) and his PhD in 2001 from the Pennsylvania State University in the US, studying the evolutionary biology and population genetics of regulatory DNA in mammals and Drosophila.

His post-doctoral work was at the University of Geneva Medical School, focusing on comparative genome analysis and the functional characterization of conserved non-genic elements. He previously was an Investigator and Senior Investigator at the Wellcome Trust Sanger Institute since April 2004.

His current research focuses on the genetic basis of regulatory variation and gene expression variation in the human genome the processes that govern non-coding DNA evolution. Genome Sequencing Consortium and the International HapMap project.

He now has a leading analysis role in the extension of the HapMap (aka HapMap3 project) and is a member of the analysis group of the 1000 genomes project.

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Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

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Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.