Zukunft des Wassers in Australien



Donnerstag, 11. Oktober 2007 | 9:50 Uhr

Referent

Alexander Marks / Christopher Hedemann

Organisation

ETHsustainability und Youth Encounter on Sustainability (YES)

Reporting

Unter dem Motto „Selbsttäuschungen in der Wüste“ bilden sie die Situation in Australien ab. Das Murray-Darling Grundwasserbecken in Südost-Australien deckt 75 % des australischen Wasserverbrauchs ab. Der grösste Teil wird für die Landwirtschaft verwendet, hauptsächlich für die Fleischproduktion, welche von der Regierung propagiert und ausgeweitet wird, auch für den Export von wasserintensiven Produkten. Australien erlebt eine Jahrtausenddürre, Versalzung ist ein Problem. Zudem ist der australische Backyard-Lifestyle wasserintensiv. Recht auf extensiven Wasserverbrauch ist heute Credo, während die Ureinwohner ihre Umwelt als mit Sorgfalt zu pflegende Leihgabe behandelten. Zur Lösung der Herausforderungen müssen folgende Ansätze einbezogen werden: Änderung und Verbesserung der landwirtschaftlichen Faktoren, Konsumverhalten ändern (Emu statt Rind), Aufgeben des Ideals von Versorgungsunabhängigkeit und von wasser- und energieintensiven Exportprodukten, (vor-)städtischer Lebensstil muss seinen Wasserverbrauch reduzieren, neue Managementmodelle. Erschwerend ist, dass das Murray-Darling Grundwasserbecken in die Verantwortung der Zentralregierung und mehrerer Staaten mit unterschiedlichen Interessen fällt.

Donatoren und Partner

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.

Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.