Zukunft des Wassers in Egypten



Donnerstag, 11. Oktober 2007 | 10:20 Uhr

Referent

Sarah Youssef / Sara El Sayed

Organisation

ETHsustainability und Youth Encounter on Sustainability (YES)

Reporting

Sie präsentieren Ansätze zur Lösung von Ägyptens Wasserproblemen. In einem Sketch zeigen sie eindrücklich auf, wie jugendlicher initiativer Geist am bürokratischen Selbstverständnis abprallt. Die verbreitete ägyptische Attitüde gründet auf dem Mythos Nil, der immer Wasser liefern wird. Die meisten Ägypter leben in seiner Nähe, vergessen aber gerne, dass sie den Flussoberlauf mit neun anderen Ländern teilen. 86 % des entnommenen Nilwassers wird für die Bewässerung in der wenig produktiven Landwirtschaft verwendet, 8 % für die wachsende Textilindustrie, 6 % werden in den Haushalten verbraucht. Ein geplanter „zweiter“ Nil wird wohl die Probleme auch nicht lösen. Versalzung, ineffiziente Bewässerung und wasserintensive Kulturen bleiben Hindernisse. Zu soziokulturellen und religiösen Faktoren kommen Korruption und Gender Issues hinzu. Die beiden Referentinnen setzen auf die Jugend: Die Wasserproblematik soll in den Lehrplänen Aufnahme finden, die Jugend soll organisiert werden, landesweite Awareness-Kampagnen sollen lanciert und privat-öffentliche Partnerschaften initiiert werden.

Donatoren und Partner

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.

Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.