Stiftungsrat

David N. Bresch

Professor für Wetter- und Klimarisiken an der ETH Zürich seit dem Sommer 2016.

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Verena Briner

Ist Titularprofessorin für Innere Medizin an der Universität Basel und Gastprofessorin an der Universität Luzern. Seit April 2017 Präsidentin des Stiftungsrats.

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Daniel Brunner

Leitet seit 2006 in der Helvetia Versicherung den Bereich Branding/Marketing für den Markt Schweiz

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Vera Eichenauer

Hat Internationale Beziehungen und Soziologie studiert und forscht künftig an der ETH Zürich

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Franz Enderli

Seit 2009 Regierungsrat des Kantons Obwalden und Vorsteher des Bildungs- und Kulturdepartements

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Gerd Folkers

Professor am Departement für Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften an der ETZ Zürich und Präsident des Schweizerischen Wissenschafts- und Innovationsrates SWIR.

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Servan Grüninger

Zurzeit im Masterstudiengang in Biostatistik an der Universität Zürich sowie den Master in Computational Science & Engineering an der EPFL Lausanne

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Heinz Gutscher

Präsident ProClim Forum for Climate and Global Change, Mitglied Science Committee Future Earth und Berater verschiedener internationaler Forschungsprojekte

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Alex Höchli

Seit 2011 Gemeinderat und vom 1. Juli 2016 als Talammann in Engelberg tätig, wo er eine eigene Buchhandlung-Papeterie führt.

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Bernhard Kobler

Nach langjähriger Bankenkarriere ist er nun unabhängiger Verwaltungs- und Stiftungsrat

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Claudine Leysinger

Seit September 2015 Geschäftsführerin des Graduate Campus der Universität Zürich

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Heini Murer

Wirkt in zahlreichen Gesellschaften im Bereich Physiologie und Nephrologie

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Felicitas Pauss

Professorin für experimentelle Teilchenphysik am Institut für Teilchenphysik (IPP) der ETH Zürich

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Paul Richli

Alt Rektor der Universität Luzern und seit April 2017 Vizepräsident der Stiftung.

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Norbert Thom

Mitglied des Forums für Universität und Gesellschaft der Universität Bern

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Thomas Eichenberger

Ist Historiker und langjähriger Stabs-Mitarbeiter an der ETH Zürich und ab Juli 2017 Generalsekretär der Stiftung,

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David N. Bresch



Er studierte und doktorierte an der ETH Zürich in Physik und arbeitete danach im Bereich science and policy of climate change am MIT in Cambridge, USA. In der Stiftung engagiert er sich seit 2008 und ist Mitglied im Wissenschafts-Ausschuss.

David N. Bresch wurde im Sommer 2016 als ordentlicher Professor für Wetter- und Klimarisiken an die ETH Zürich berufen, wo er im Departement für Umweltsystemwissenschaften am Institut für Umweltentscheidungen tätig ist. Die Berufung erfolgte gemeinsam mit MeteoSchweiz, womit die strategisch wichtige Allianz zwischen den beiden Institutionen im Bereich Wetter- und Klimarisiken sowie Klimaanpassung und -mitigation signifikant gestärkt wird.

Frühere Tätigkeiten bei Swiss Re 2000-2016 umfassten zuletzt den Aufbau und die Leitung eines Strategieteams im Bereich öffentliche Kunden, davor die Leitung der Nachhaltigkeitsabteilung, den Aufbau einer Stelle zur Betreuung wissenschaftlicher Netzwerke in der Risikoforschung, die Leitung der Gruppe für atmosphärische Gefahren und die Rolle des Chefmodellierers im Naturgefahrenbereich. Er war stark in die ersten Naturgefahrenverbriefungen (cat bonds) und die Entwicklung im Bereich Wetterderivate involviert.

David N. Bresch war Mitglied der Schweizer Klimadelegation an den UN Verhandlungen 2009-2012 und wiederum 2015 in Paris. Er amtete als Mitglied der Private Sector Advisory Group (PSAG) des UN Green Climate Fund (GCF, 2014-2016), ist ein aktives Mitglied des Steuerungsausschusses von ProClim und Mitglied des OcCC, des Beratenden Organs des UVEK zu Klimafragen. Weiter ist er Stiftungsrat des WWF Schweiz und Verwaltungsrat der sanu future learning AG.

David N. Bresch promovierte in Physik an der ETH Zürich und verbrachte einen Forschungsaufenthalt am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston, USA.

Verena Briner



Nach ihrem Medizinstudium war sie in verschiedenen Kaderfunktionen, unter anderem an den Universitäten Luzern, Basel, Bern, und am Luzerner Kantonsspital tätig. Seit 2016 setzt sie sich im Stiftungsrat sowie im Wissenschafts-Ausschuss ein und ist seit April 2017 Präsidentin der Academia Engelberg.

Verena Briner ist Titularprofessorin für Innere Medizin an der Universität Basel und Gastprofessorin an der Universität Luzern. Sie leitete als Chefärztin das Departement Medizin des Luzerner Kantonsspitals (LUKS), war bis 2016 CMO und Mitglied der Spitalleitung und ist nun wissenschaftliche Beraterin im Stab Direktion des LUKS.

Sie ist Mitglied verschiedener medizinischer Kommissionen, unter anderem des Senats der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften sowie des Fachorgans Interkantonale Vereinbarung zur hochspezialisierten Medizin (IVHSM). Zudem ist sie Mitglied und frühere Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin.

Verena Briner schloss ihr Medizinstudium 1978 an der Universität Basel mit dem Doktortitel ab und ist Fachärztin FMH für Innere Medizin und Nephrologie. Sie erhielt wissenschaftliche Stipendien und Auszeichnungen, darunter 2011 den „President’s Grant“ der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin.

Darüber hinaus ist sie Fellow des Royal College of Physicians, England, und Ehrenmitglied des American College of Physicians, der European Federation of Internal Medicine, der Polish Association of Internal Medicine und der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin.

Daniel Brunner



Fundierte Management-Erfahrung eignete er sich im KMU-Bereich an als Inhaber und Geschäftsführer einer nach wie vor am Markt tätigen Firma für Organisationsentwicklung. In der Stiftung engagiert er sich seit 2014 und ist Mitglied im Kommunikations-Ausschuss.

Er leitet seit 2006 in der Helvetia Versicherung den Bereich Branding/Marketing für den Markt Schweiz.

Zuvor war Daniel Brunner in der Helvetia Versicherung über 10 Jahre für die Personalentwicklung und -ausbildung sowie als Assistent der Geschäftsleitung tätig.

Aktiv ist er als Verwaltungsratsmitglied des WDA Forums St. Gallen, als kantonaler Schulinspektor des Kirschgartengymnasiums in Basel und als Verwaltungsrat der Integrationsstätte OVERALL. Politisch engagiert er sich bei der FDP.

Er ist beim Serviceclub Lions engagiert, war unter anderem Governor, mehrjähriger Finanzchef der Stiftung Jazzfestival Basel/Off Beat und vormaliger Präsident der Stiftung Jazzschule Basel.

Vera Eichenauer



Sie verfügt über einen Master-Abschluss in Internationalen Wirtschaftsbeziehungen der Universität Sciences Po Paris sowie einen Bachelor Abschluss in Soziologie der Universität Fribourg. Im Wissenschafts-Ausschuss der Stiftung arbeitet sie seit 2014 mit und ist seit 2016 Stiftungsratsmitglied.

„Im Arbeitsalltag arbeiten viele von uns in hochspezialisierten Themenfeldern, was ungewollt zu einem „Tunnelblick“ auf die Gesellschaft und ihre Herausforderungen führen kann.

Der interdisziplinäre und offene Diskussionsraum, der durch die Konferenzen der Academia Engelberg geschaffen wird, erlaubt mir, den Blick zu erweitern und vielfältige Perspektiven auf bedeutende Zukunftsthemen zu gewinnen.

Mit meinem Engagement möchte ich dazu beitragen, dass andere ähnliche Erfahrungen machen können.“

Vera Eichenauer

Derzeit schliesst sie am Alfred-Weber-Institut für Wirtschaftswissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg ihre Doktorarbeit am Lehrstuhl für Internationale Entwicklungs- und Wirtschaftspolitik ab.

Ab Anfang Januar 2017 wird sie als Forscherin bei der ETH Zürich tätig sein.

Während ihrer Studienzeit absolvierte sie mehrere Kurse an der Universität Mannheim sowie an der Elliott School of International Affairs an der George Washington University in Washington D.C., USA. Im Jahr 2014 verbrachte Vera Eichenauer bei der Weltbank einen Forschungsaufenthalt.

Studienbegleitend arbeitete sie für responsAbility, ein Mikrofinanz-Investmentunternehmen in Zürich, und nach dem Masterabschluss kurz bei der OECD, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Paris..

Franz Enderli



Nach dem Theologiestudium in Luzern und Wien arbeitete er während mehrerer Jahre als Seelsorger in einer Pfarrei. In der Stiftung engagiert er sich seit 2010.

Von 1996 bis 2009 wirkte er als Leiter der Katechetischen Arbeits- und Medienstelle OW und als Religionslehrer und Mittelschulseelsorger am Kollegium St. Fidelis, Mittelschule Nidwalden in Stans. In dieser Zeit absolvierte er berufsbegleitend ein Nachdiplomstudium.

Seine politische Karriere startete er 1986 als Schulrat in Kerns. Von 1989 bis 1999 war er Mitglied im Kantonsrat von Obwalden.

Er ist seit 2009 Regierungsrat des Kantons Obwalden und steht dem Bildungs- und Kulturdepartement vor sowie stellvertretend dem Sicherheits- und Justizdepartement.

Gerd Folkers



Er studierte und doktorierte Pharmazie an der Universität Bonn. Es folgten Aufenthalte am Birkbeck College in London und an der Texas A&M University in College Station. In der Stiftung engagiert er sich seit 2008 und ist Mitglied im Wissenschafts-Ausschuss.

Er wurde 1991 als Professor für Pharmazeutische Chemie an die ETH Zürich berufen.

Seit 2016 ist Gerd Folkers Professor am Departement für Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften der ETH Zürich.

Ebenfalls seit 2016 bis 2019 präsidiert er den Schweizerischen Wissenschafts- und Innovationsrat SWIR.

Von 2004 bis März 2016 leitet er das von Universität Zürich und ETH Zürich gemeinsam betriebene Collegium Helveticum.

 

 

Zudem ist er Mitglied der Schweizerischen Akademie für Technische Wissenschaften.

Er hat zwei Start-Up-Unternehmen mitgegründet und ist (Co-)Autor und Herausgeber von zahlreichen wissenschaftlichen Artikeln und Büchern zur Arzneimittelforschung und -entwicklung.

Die Arbeiten von Gerd Folkers wurden mit Preisen ausgezeichnet, darunter auch dem europäischen Prix Medida für die Entwicklung und Umsetzung neuer e-learning Konzepte (zusammen mit Beat Ernst, Basel).

Servan Grüninger



Er nahm auf Vermittlung der Schweizerischen Studienstiftung schon mehrmals an Konferenzen der Stiftung teil. Im Jugend-Ausschuss der Stiftung arbeitet er seit 2013 und im Stiftungsrat seit 2016 mit.

„Gesellschaftliche Bedürfnisse beeinflussen die Ziele der Wissenschaft, während wissenschaftliche Erkenntnisse den Alltag unserer Gesellschaft verändern. Das ist in der Regel sehr befruchtend, führt aber auch zu Spannungen.

Die Stiftung Academia Engelberg hat dies erkannt und bietet wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Akteuren die geeignete Plattform für einen offenen und unvoreingenommen Austausch über die Herausforderungen unserer Zeit.

Eine Aufgabe, die ich persönlich unterstützen möchte.“

Servan Grüninger

Servan Grüninger besitzt einen Bachelor of Science in Biologie mit Nebenfächern Neuroinformatik, Politikwissenschaften und Recht.

Er arbeitete während seiner Studienzeit in verschiedenen Forschungseinrichtungen im In- und Ausland.

Zurzeit besucht er den Master in Biostatistik an der Universität Zürich sowie den Master in Computational Science & Engineering an der EPFL Lausanne. Er wird von der Schweizerischen Studienstiftung und der Werner Siemens Stiftung gefördert.

Seit 2017 ist er Präsident der Science Alumni der Unviersität Zürich und Vorstandsmitglied der Alumni Dachorganisation der Universität Zürich.

Überdies ist er Mitgründer und Präsident von «reatch – research and technology in switzerland», einem Grassroots-Thinktank für Wissenschaft, Technik und Gesellschaft.

Heinz Gutscher



Er studierte Psychologie, Soziologie und Publizistik in Zürich mit Weiterbildungsaufenthalten an den Universitäten von Colchester, Essex (England) und Ann Arbor, Michigan (USA). In der Stiftung engagiert er sich seit 2010 und ist Mitglied im Wissenschafts-Ausschuss.

Seine Habilitation und Berufung auf den Lehrstuhl für Sozialpsychologie an der Universität Zürich folgte 1990.

Heinz Gutscher verfügt über Erfahrung in verschiedensten Bereichen der Sozialforschung. Er leitete interdisziplinär angelegte Forschungsprojekte zu Themen wie Medikamentenmissbrauch, Selbstgefährdung, Chancen und Risiken der neuen Telekommunikationsmittel sowie Grundlagenorientierte Forschung zu Mechanismen der Vertrauensbildung sowie sozialer Einflussprozesse.

Er beschäftigt sich ausserdem mit sozialpsychologischen Aspekte von Nachhaltigkeit, Risikowahrnehmung, Change Management, Anwendung von sozialpsychologischem Knowhow in Feldern wie Energie, Mobilität, Konsum und Akzeptanz neuer Technologien.

Zurzeit arbeitet er als Berater verschiedener internationaler Forschungsprojekte.

Heinz Gutscher war von 2010 bis 2016 Präsident der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften SAGW. Er ist Präsident  von ProClim Forum for Climate and Global Change und Mitglied des Science Committee von Future Earth.

Alex Höchli



Studierte Publizistikwissenschaften, Pädagogik und Politikwissenschaften an der Universität Zürich. Als Talammann engagiert er sich seit Ende 2016 im Stiftungsrat.

Alex Höchli übernahm 1996 die elterliche Buchhandlung-Papeterie „bücher büro edv höchli“ in Engelberg.

Zuvor arbeitet er viele Jahre im Journalismus als Reporter verschiedenster Zeitungen (LNN, LuzernerTagblatt, Hotel- und Touristik revue) sowie fünf Jahre als Redaktor beim Vaterland in Luzern und fünf weitere Jahre bei der Agentur „Schweizerische Politische Korrespondent SPK“.

Er verbrachte die ersten Lebensjahre in Frankfurt am Main, bevor er in Engelberg eingeschult wurde und dort auch das Gymnasium besuchte.

Alex Höchli war 16 Jahre als Laienrichter am Verwaltungsgericht in Obwalden tätig (bis 2016).

Bernhard Kobler



Nach einer langjährigen Berufskarriere im Bankenbereich ist er heute unabhängiger Verwaltungs- und Stiftungsrat. Er ist Absolvent der Swiss Banking School und des AMP am Insead in Fontainebleau. In der Stiftung engagiert er sich seit 2015 und ist Mitglied im Finanz-Ausschuss.

Bernhard Kobler war während über 35 Jahren in verschiedenen Leitungspositionen bei der UBS, der Luzerner Kantonalbank und der Bank Julius Bär tätig.

Von 2004 – 2014 war er CEO der Luzerner Kantonalbank. In dieser Zeit war er auch Mitglied des Verwaltungsratsausschusses des Verbands Schweizerischer Kantonalbanken sowie Mitglied des Verwaltungsrates der Schweizerischen Bankiervereinigung.

Seit Mitte 2016 konzentriert sich Bernhard Kobler auf seine Verwaltungs- und Stiftungsratsmandate. Er ist unter anderem Verwaltungsratspräsident bei B. Braun Medical AG, Sempach, und Stiftungsratspräsident der Gemeinschaftsstiftung zur Erhaltung und Schaffung von preisgünstigem Wohnbau (GSW) in Luzern.

In den Jahren 2014/15 bildete er sich am Institut für Systemisches Management und Public Governance der Universität St. Gallen im Bereich Corporate Governance im Verwaltungsrat weiter.

Claudine Leysinger



Sie studierte Lateinamerikanistik und Politikwissenschaften in Mexiko und an der Columbia University, wo sie dann auch in lateinamerikanischer Geschichte promovierte. In der Stiftung engagiert sie sich seit 2013 und ist Mitglied im Jugend-Ausschuss.

Claudine Leysinger ist seit September 2015 Geschäftsführerin des Graduate Campus der Universität Zürich. Der Graduate Campus bietet eine Serie von Dienstleistungen für Doktorierende und Postdocs an, darunter Kurse, Fördermittel, Informationen und Vernetzungsveranstaltungen.

Zudem trägt der Graduate Campus die Leistungen und Anliegen des wissenschaftlichen Nachwuchses in die Öffentlichkeit.

Von 2008 bis 2015 war sie stellvertretende Direktorin der Schweizerischen Studienstiftung, einer privaten gemeinnützigen Stiftung, die ausserordentliche Studierende fördert.

Ihre Dissertation schrieb sie zu einem deutschen Expeditionsfotografen im Mexiko des 19. Jahrhunderts.

Schwerpunkte ihrer Forschung beinhalteten die Geschichte der Fotografie, Archäologie, Anthropologie und Reiseliteratur, sowie die Beziehungen zwischen deutschen, amerikanischen und mexikanischen Forschungsgemeinschaften.

An der Columbia University hat sie von 2001 bis 2003 Schreibseminare unterrichtet, später als Consultant im Writing Center gewirkt und als Assistentin Professoren des Geschichtsdepartements unterstützt.

Fotograf: David Ausserhofer, Bildrechte MPC GmbH

Heini Murer



Er studierte Biologie an der Universität Fribourg. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter war er an der ETH Zürich und am Max Planck Institut für Biophysik in Frankfurt tätig und habilitierte an der Universität Frankfurt. In der Stiftung engagiert er sich seit 2011 und ist Mitglied im Wissenschafts-Ausschuss.

Er ist Mitglied und amtete als Präsident zahlreicher Gesellschaften im Bereich Physiologie und Nephrologie. Von 1993 bis 2004 war er zudem Forschungsrat beim Schweizerischen Nationalfonds.

Nach einer Assistenzprofessur am Biochemischen Institut der Universität Fribourg war er ab 1981 ausserordentlicher Professor und ab 1996 ordentlicher Professor am Physiologischen Institut der Universität Zürich.

Von 1997 bis zu 2006 war Heini Murer Direktor des Physiologischen Instituts der Universität Zürich.

Von 2006 bis 2010 war er Prorektor Forschung an der Universität Zürich. Seit 2010 ist er Gründungsdirektor des Graduate Campus der Universität Zürich.

Felicitas Pauss



Sie studierte an der Universität Graz theoretische Physik und Mathematik. 1978 bis 1983 führte sie ihre Forschung vom Max-Planck-Institut (MPI) in München über die Cornell University USA zum CERN in Genf. Sie engagiert sich im Stiftungsrat seit 2008 und ist Mitglied im Jugend-Ausschuss.

Seit 1993 ist sie Professorin für experimentelle Teilchenphysik an der ETH Zürich und war zehn Jahre lang Vorsteherin des Instituts für Teilchenphysik.

Neben der Lehre an der ETH Zürich konzentrieren sich ihre Forschungsaktivitäten auf zwei Schwerpunkte: Teilchenphysik bei höchsten Energien an Teilchenbeschleunigern und Astroteilchenphysik.

Felicitas Pauss ist seit den frühen 1990er Jahren Mitglied des CMS Experiments am CERN Large Hadron Collider (LHC) und übernahm wichtige Managementaufgaben in dieser grossen internationalen Kollaboration. Sie war massgeblich involviert im Design und der Konstruktion des CMS Detektors, und hatte eine führende Rolle im Bau des Kristall Kalorimeters. Im Jahre 2012 gelang die Entdeckung des Higgs Teilchens, welche die experimentelle Grundlage für den Physiknobelpreis 2013 lieferte.

Felicitas Pauss hatte unterschiedliche Leitungspositionen am CERN sowie an der ETH Zürich inne und ist Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Wissenschaftskomitees und Beiräten.

Sie erhielt verschiedene Auszeichnungen, u.a. das „Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse“ der Republik Österreich, den Erna Hamburger Preis der EPFL-WISH Foundation, und den Ehrendoktor der Technischen Universität Wien. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.

Paul Richli



Er doktorierte in Rechtswissenschaft an der Universität Bern und arbeitete danach in verschiedenen Positionen an Schweizer Universitäten. In der Stiftung engagiert er sich seit 2017 als Vize-Präsident.

Paul Richli wurde 1946 in Hallau geboren. Nach einer kaufmännischen Lehre holte er während der Arbeit in einer internationalen Werbeagentur 1967 die Matura nach. Von 1968 bis 1974 studierte er Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Philosophie, Soziologie und Psychologie an den Universitäten Bern und Genf. Er schloss 1972 in Bern mit dem Lizenziat und 1974 mit Dr. iur. ab.

Von 1974 bis 1990 war er im Bundesamt für Justiz und im Sekretariat der Kartellkommission tätig. 1984 habilitierte er an der Universität Bern.

Von 1990 bis 1993 war er Ordinarius für öffentliches Recht an der Hochschule St. Gallen. Von 1993 bis 2001 arbeitete er als Ordinarius für öffentliches Recht an der Universität Basel, wo er von 1998 bis 2001 auch Vizerektor war.

Vom Jahr 2000 bis 2005 war Prof. Dr. Paul Richli Gründungsdekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Und von 2002 bis 2006 war er Prorektor und Strategiebeauftragter der Universität Luzern.

Von Oktober 2001 bis Februar 2011 war er Ordinarius für Öffentliches Recht, Agrarrecht und Rechtsetzungslehre an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Von 2010 bis 2016 war Prof. Dr. Paul  Richli Rektor der Universität Luzern.

Norbert Thom



Er studierte an der Universität zu Köln (Dipl.-Kfm., Dr. rer. pol., Habilitation für Betriebswirtschaftslehre) mit Doktorandenseminaren in Brüssel (The European Institute for Advanced Studies in Management, EIASM). In der Stiftung engagiert er sich seit 2013 und ist Mitglied im Finanz-Ausschuss.

Er wirkte unter anderem an folgenden Instituten:
Lehrstuhlvertretung für die ordentliche Professur (C4) “Organisation und Personalwirtschaft” der Justus-Liebig-Universität Gießen (1984/85)

Gründer und Leiter des Seminars für Unternehmungsführung und Organisation der Universität Freiburg/Schweiz (1985-91) (Ordinariat)

Gründer und Direktor des Instituts für Organisation und Personal (IOP) der Universität Bern (1991-2012, Ordinariat)
Mitglied der Finanzkommission der Universität Bern und Finanzchef ihrer Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (1992-95)

Vize-Rektor der Universität Bern für die Amtsperiode 1995-97 mit je einem Vor- und Nachbereitungsjahr mit dem Verantwortungsbereich: Finanzen und Planung

Mitglied des Ständigen Ausschusses für das Kompetenzzentrum für Public Management der Universität Bern (seit 2002, 2008 -2012 Vorsitzender dieses Ausschusses)

Mitglied im “Comité de pilotage” des SPAN (Swiss Public Administration Network), des obersten Steuerungsorgans im Netzwerk der Schweizer Universitäten auf dem Gebiet der Verwaltungswissenschaften (2010-2012)

Mitglied im Wissenschaftlichen Comité für das Doktorandenstudium (ProDoc) in Verwaltungswissenschaften (2008-2012) innerhalb des Netzwerks SPAN.
1997 bis 2000 Mitglied des Schweizerischen Wissenschaftsrates

Bis 2002 Mitglied der Akademischen Kommission und seither des Forums für Universität und Gesellschaft der Universität Bern.

Für seine wissenschaftlichen Leistungen erhielt Norbert Thom drei Ehrendoktorate und eine Ehrenprofessur.

Thomas Eichenberger



Er studierte an der Universität Zürich Geschichte, Englische und Deutsche Literatur. Nach seiner Promovierung wechselt 1989 er in den ETH-Stab. In der Stiftung engagiert er sich ab Juli 2017 als Generalsekretär.

Thomas Eichenberger, geboren 1959, studierte an der Universität Zürich Geschichte, Englische und Deutsche Literatur. Nach seinem Abschluss 1986 war er Assistent vorerst am Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, später am Historischen Seminar der Universität Zürich. 1988 promovierte er mit einer Arbeit im Bereich der Geschichte des Mittelalters.

1989 wechselte er an die ETH Zürich in den Stab des Präsidenten und betreute dort schwergewichtig die Berufung von Professorinnen und Professoren. Im Laufe der Jahre erweiterten sich die Aufgabe der Stabsgruppe im Sinne einer gesamtheitlichen Betreuung der ETH-Professorenschaft, was zu einer Umbenennung der Stabsgruppe zum Stab Professuren führte, den er  von 2006 bis 2016 leitete. In dieser Zeit betreute er über 300 Berufungen.

Neben den Berufungsverfahren war Thomas Eichenberger auch aktiv in den Bereichen Dual Career, Mobilität von Forschenden, Pensions- und Sozialversicherungen, Karrieremodelle für junge Forschende, Organisationsentwicklung sowie Gender und Diversity tätig. Dabei war er wiederholt als Experte bei der Europäischen Kommission tätig war.

Von 2012 bis 2016 war er Mitglied einer HR Task Force von CESAER (Conference of European Schools for Advanced Engineering Education and Research).

Seit Februar 2017 ist Thomas Eichenberger Mitglied im Stab des Direktors der ETH-Bibliothek- Er beschäftigt sich u.a. mit der Open Access-Thematik und  den internationalen Kontakten der Bibliothek.

Partner

Nach einer längeren Phase der fruchtbaren Zusammenarbeit wurde im Juni 2007 eine enge Partnerschaft vereinbart. Das Collegium Helveticum ist ein von Universität Zürich und ETH Zürich gemeinsam getragenes Institut.

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

2014 ist die Stiftung Academia Engelberg eine Partnerschaft mit der Universität Lund aus Schweden eingegangen. Die Universität wurde im Jahre 1666 gegründet, jedoch bestand schon 1425 das Studium generale, ein Vorgänger der heutigen Universität.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Mit Singularity 2030 besteht seit 2016 eine Partnerschaft. Ziel es es, Synergien bei der Vermittlung von wissenschaftlicher Forschung über Singularity (künstliche Intelligenz / biologische Intelligenz) an die breite Öffentlichkeit und Unternehmerkreise zu nutzen.

Die Stavros Niarchos Foundation ist eine der weltweit führenden internationalen philanthropischen Organisationen. Sie unterstützt die Aktivitäten der Stiftung Academia Engelberg seit 2013 und ermöglicht damit massgeblich die Summerschool.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.