Stiftungsrat

Gabrielle von Büren-von Moos

Ausgebildete Apothekerin und Rechtsanwältin. Sie ist ab März 2019 Mitglied des Stiftungsrates der Academia Engelberg.

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David N. Bresch

Professor für Wetter- und Klimarisiken an der ETH Zürich seit dem Sommer 2016.

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Verena Briner

Ist Titularprofessorin für Innere Medizin an der Universität Basel und Gastprofessorin an der Universität Luzern. Seit April 2017 Präsidentin des Stiftungsrats.

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Daniel Brunner

Leitet seit 2006 in der Helvetia Versicherung den Bereich Branding/Marketing für den Markt Schweiz

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Josef Hess

Seit Dezember 2016 Regierungsrat des Kantons Obwalden und zuständig für das Bau- und Raumentwicklungsdepartement.

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Alex Höchli

Seit 2011 Gemeinderat und vom 1. Juli 2016 als Talammann in Engelberg tätig, wo er eine eigene Buchhandlung-Papeterie führt.

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Heini Murer

Wirkt in zahlreichen Gesellschaften im Bereich Physiologie und Nephrologie

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Paul Richli

Alt Rektor der Universität Luzern und seit April 2017 Vizepräsident der Stiftung.

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Gabrielle von Büren-von Moos



Gabrielle von Büren-von Moos ist ausgebildete Apothekerin und Rechtsanwältin. Sie ist ab März 2019 Mitglied des Stiftungsrates der Academia Engelberg.

Gabrielle von Büren-von Moos ist ausgebildete Apothekerin und Rechtsanwältin. Nach langjähriger Tätigkeit als stellvertretende leitende Apothekerin in verschiedenen Apotheken arbeitete sie von 1991 bis 2001 im Schweizerischen Apothekerverband als Leiterin Rechtsdienst und Internationales. Daneben engagierte sie sich von 1999 bis 2008 als Präsidentin des Sozialberatungszentrums der Stadt Luzern und ab 2003 als Präsidentin der Opferberatungsstelle des Kantons Luzern. Von 2001 bis 2015 war sie als Direktorin für die pädagogische und administrative Leitung der Kantonsschule Alpenquai Luzern verantwortlich. Von 2004 bis 2015 war sie im Vorstand der Schweizerischen Gymnasialrektorenkonferenz, 2006 – 2012 als Präsidentin des Vereins. 2015 bis 2018 engagierte sie sich im Luzerner Kantonsspital, bis 2016 als Leiterin Riskmanagement inkl. Ombudsstelle für Patientinnen und Patienten, in der Folge arbeitete sie als Businesscoach und Sparringpartnerin für Führungspersonen. Sie ist ab März 2019 Mitglied des Stiftungsrates der Academia Engelberg.

David N. Bresch



Er studierte und doktorierte an der ETH Zürich in Physik und arbeitete danach im Bereich science and policy of climate change am MIT in Cambridge, USA. In der Stiftung engagiert er sich seit 2008 und ist Mitglied im Wissenschafts-Ausschuss.

David N. Bresch wurde im Sommer 2016 als ordentlicher Professor für Wetter- und Klimarisiken an die ETH Zürich berufen, wo er im Departement für Umweltsystemwissenschaften am Institut für Umweltentscheidungen tätig ist. Die Berufung erfolgte gemeinsam mit MeteoSchweiz, womit die strategisch wichtige Allianz zwischen den beiden Institutionen im Bereich Wetter- und Klimarisiken sowie Klimaanpassung und -mitigation signifikant gestärkt wird.

Frühere Tätigkeiten bei Swiss Re 2000-2016 umfassten zuletzt den Aufbau und die Leitung eines Strategieteams im Bereich öffentliche Kunden, davor die Leitung der Nachhaltigkeitsabteilung, den Aufbau einer Stelle zur Betreuung wissenschaftlicher Netzwerke in der Risikoforschung, die Leitung der Gruppe für atmosphärische Gefahren und die Rolle des Chefmodellierers im Naturgefahrenbereich. Er war stark in die ersten Naturgefahrenverbriefungen (cat bonds) und die Entwicklung im Bereich Wetterderivate involviert.

David N. Bresch war Mitglied der Schweizer Klimadelegation an den UN Verhandlungen 2009-2012 und wiederum 2015 in Paris. Er amtete als Mitglied der Private Sector Advisory Group (PSAG) des UN Green Climate Fund (GCF, 2014-2016), ist ein aktives Mitglied des Steuerungsausschusses von ProClim und Mitglied des OcCC, des Beratenden Organs des UVEK zu Klimafragen. Weiter ist er Stiftungsrat des WWF Schweiz und Verwaltungsrat der sanu future learning AG.

David N. Bresch promovierte in Physik an der ETH Zürich und verbrachte einen Forschungsaufenthalt am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston, USA.

Verena Briner



Nach ihrem Medizinstudium war sie in verschiedenen Kaderfunktionen, unter anderem an den Universitäten Luzern, Basel, Bern, und am Luzerner Kantonsspital tätig. Seit 2016 setzt sie sich im Stiftungsrat sowie im Wissenschafts-Ausschuss ein und ist seit April 2017 Präsidentin der Academia Engelberg.

Verena Briner ist Titularprofessorin für Innere Medizin an der Universität Basel und Gastprofessorin an der Universität Luzern. Sie leitete als Chefärztin das Departement Medizin des Luzerner Kantonsspitals (LUKS), war bis 2016 CMO und Mitglied der Spitalleitung und ist nun wissenschaftliche Beraterin im Stab Direktion des LUKS.

Sie ist Mitglied verschiedener medizinischer Kommissionen, unter anderem des Senats der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften sowie des Fachorgans Interkantonale Vereinbarung zur hochspezialisierten Medizin (IVHSM). Zudem ist sie Mitglied und frühere Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin.

Verena Briner schloss ihr Medizinstudium 1978 an der Universität Basel mit dem Doktortitel ab und ist Fachärztin FMH für Innere Medizin und Nephrologie. Sie erhielt wissenschaftliche Stipendien und Auszeichnungen, darunter 2011 den „President’s Grant“ der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin.

Darüber hinaus ist sie Fellow des Royal College of Physicians, England, und Ehrenmitglied des American College of Physicians, der European Federation of Internal Medicine, der Polish Association of Internal Medicine und der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin.

Daniel Brunner



Fundierte Management-Erfahrung eignete er sich im KMU-Bereich an als Inhaber und Geschäftsführer einer nach wie vor am Markt tätigen Firma für Organisationsentwicklung. In der Stiftung engagiert er sich seit 2014 und ist Mitglied im Kommunikations-Ausschuss.

Er leitet seit 2006 in der Helvetia Versicherung den Bereich Branding/Marketing für den Markt Schweiz.

Zuvor war Daniel Brunner in der Helvetia Versicherung über 10 Jahre für die Personalentwicklung und -ausbildung sowie als Assistent der Geschäftsleitung tätig.

Aktiv ist er als Verwaltungsratsmitglied des WDA Forums St. Gallen, als kantonaler Schulinspektor des Kirschgartengymnasiums in Basel und als Verwaltungsrat der Integrationsstätte OVERALL. Politisch engagiert er sich bei der FDP.

Er ist beim Serviceclub Lions engagiert, war unter anderem Governor, mehrjähriger Finanzchef der Stiftung Jazzfestival Basel/Off Beat und vormaliger Präsident der Stiftung Jazzschule Basel.

Josef Hess



Der gebürtige Engelberger studierte an der ETH Zürich und erlangte 1986 das Diplom als Forstingenieur. Seine Expertise war sowohl bei der Bewältigung von hiesigen Naturereignissen als auch in Ländern wie in China, Brasilien und der USA gefragt.

Im Dezember 2016 ist Josef Hess als Regierungsrat des Kantons Obwalden gewählt worden. Seit seinem Amtsantritt am 1. Juli 2017 steht er dem Bau- und Raumentwicklungsdepartement vor.

Josef Hess, geboren 1961, ist auf einem Bergbauernhof in Engelberg aufgewachsen. Nach der Matura an der Klosterschule Engelberg studierte er an der ETH Zürich und erlangte 1986 das Diplom als Forstingenieur. Ab 2003 ergänzte er seine Ausbildung mit einem Doktoratsstudium in Verwaltungsrecht und einer Dissertation über «Schutzziele im Umgang mit Naturrisiken», die er 2008 abschloss.

Als Mitglied des kantonalen Führungsstabs Obwalden stand Josef Hess bei der Bewältigung des Hochwassers Sachseln 1997, der Stürme Vivian 1990 und Lothar 1999, des Lawinenwinters 1999 und des Hochwassers 2005 im Einsatz. Seit 2000 ist er Mitglied des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe bei der DEZA.

Mit Projektarbeiten in China, Brasilien und USA ergänzte er seine berufliche Erfahrung auch im Ausland. 2009 übernahm Josef Hess die Leitung der Geschäftsstelle LAINAT (Lenkungsausschuss Intervention Naturgefahren) beim Bundesamt für Umwelt (BAFU). Im November 2012 wurde Josef Hess zum Vizedirektor des BAFU ernannt und war bis zu seinem Ausscheiden Ende Juni 2017 verantwortlich für die Abteilungen Gefahrenprävention, Wald, Lärm und NIS sowie Luftreinhaltung und Chemikalien.

Alex Höchli



Studierte Publizistikwissenschaften, Pädagogik und Politikwissenschaften an der Universität Zürich. Als Talammann engagiert er sich seit Ende 2016 im Stiftungsrat.

Alex Höchli übernahm 1996 die elterliche Buchhandlung-Papeterie „bücher büro edv höchli“ in Engelberg.

Zuvor arbeitet er viele Jahre im Journalismus als Reporter verschiedenster Zeitungen (LNN, LuzernerTagblatt, Hotel- und Touristik revue) sowie fünf Jahre als Redaktor beim Vaterland in Luzern und fünf weitere Jahre bei der Agentur „Schweizerische Politische Korrespondent SPK“.

Er verbrachte die ersten Lebensjahre in Frankfurt am Main, bevor er in Engelberg eingeschult wurde und dort auch das Gymnasium besuchte.

Alex Höchli war 16 Jahre als Laienrichter am Verwaltungsgericht in Obwalden tätig (bis 2016).

Heini Murer



Er studierte Biologie an der Universität Fribourg. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter war er an der ETH Zürich und am Max Planck Institut für Biophysik in Frankfurt tätig und habilitierte an der Universität Frankfurt. In der Stiftung engagiert er sich seit 2011 und ist Mitglied im Wissenschafts-Ausschuss.

Er ist Mitglied und amtete als Präsident zahlreicher Gesellschaften im Bereich Physiologie und Nephrologie. Von 1993 bis 2004 war er zudem Forschungsrat beim Schweizerischen Nationalfonds.

Nach einer Assistenzprofessur am Biochemischen Institut der Universität Fribourg war er ab 1981 ausserordentlicher Professor und ab 1996 ordentlicher Professor am Physiologischen Institut der Universität Zürich.

Von 1997 bis zu 2006 war Heini Murer Direktor des Physiologischen Instituts der Universität Zürich.

Von 2006 bis 2010 war er zunächst Prorektor Forschung und Nachwuchsförderung, später Prorektor für Medizin und Naturwissenschaften an der Universität Zürich. Von 2010 bis 2016 war er Gründungsdirektor des Graduate Campus der Universität Zürich.

Paul Richli



Er doktorierte in Rechtswissenschaft an der Universität Bern und arbeitete danach in verschiedenen Positionen an Schweizer Universitäten. In der Stiftung engagiert er sich seit 2017 als Vize-Präsident.

Paul Richli wurde 1946 in Hallau geboren. Nach einer kaufmännischen Lehre holte er während der Arbeit in einer internationalen Werbeagentur 1967 die Matura nach. Von 1968 bis 1974 studierte er Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Philosophie, Soziologie und Psychologie an den Universitäten Bern und Genf. Er schloss 1972 in Bern mit dem Lizenziat und 1974 mit Dr. iur. ab.

Von 1974 bis 1990 war er im Bundesamt für Justiz und im Sekretariat der Kartellkommission tätig. 1984 habilitierte er an der Universität Bern.

Von 1990 bis 1993 war er Ordinarius für öffentliches Recht an der Hochschule St. Gallen. Von 1993 bis 2001 arbeitete er als Ordinarius für öffentliches Recht an der Universität Basel, wo er von 1998 bis 2001 auch Vizerektor war.

Vom Jahr 2000 bis 2005 war Prof. Dr. Paul Richli Gründungsdekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Und von 2002 bis 2006 war er Prorektor und Strategiebeauftragter der Universität Luzern.

Von Oktober 2001 bis Februar 2011 war er Ordinarius für Öffentliches Recht, Agrarrecht und Rechtsetzungslehre an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Von 2010 bis 2016 war Prof. Dr. Paul  Richli Rektor der Universität Luzern.

Donatoren und Partner

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.

Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.