Wasser



Mittwoch, 10. Oktober 2007 | 10:45 Uhr

Referent

Gerd Folkers

Organisation

Collegium Helveticum, Zurich

Reporting

Er geht auf die widersprüchlichen Eigenschaften von Wasser ein. Wasser kommt in drei Aggregatszuständen vor: flüssig, fest und dampfförmig. Heisses Wasser gefriert schneller als kaltes. Tiefseewasser gefriert nicht, Temperaturen auf See sind weniger extrem als an Land. Temperaturen haben eine moderierende Wirkung auf das Landklima. Wasser erodiert die Landmasse. Wasser bedeutet Kult und Kultur. Wasser ist wirtschaftlich bedeutsam. Seine wundersamen Eigenschaften geben der Wissenschaft und in der Interaktion mit der Menschheit permanent Rätsel auf. Prof. Folkers gibt der Tagung folgendes Thema mit auf den Weg: die Widersprüchlichkeit der Eigenschaften von Wasser in seinen Auswirkungen auf den menschlichen Umgang mit diesem Element.

Gerd Folkers

Er wurde 1991 als Professor für Pharmazeutische Chemie an die ETH Zürich berufen.

Gerd Folkers ist Vizepräsident des Schweizerischen Wissenschafts- und Innovationsrates und Mitglied der Schweizerischen Akademie für Technische Wissenschaften.

Er hat zwei Start-Up-Unternehmen mitgegründet und ist (Co-)Autor und Herausgeber von zahlreichen wissenschaftlichen Artikeln und Büchern zur Arzneimittelforschung und -entwicklung.

Die Arbeiten von Gerd Folkers wurden mit Preisen ausgezeichnet, darunter auch dem europäischen Prix Medida für die Entwicklung und Umsetzung neuer e-learning Konzepte (zusammen mit Beat Ernst, Basel).

Donatoren und Partner

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.

Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.