Wassermanagement eines globalen Nahrungsmittelunternehmens



Freitag, 12. Oktober 2007 | 10:00 Uhr

Referent

Christian P. Frutiger

Organisation

Nestlé S.A., Vevey

Reporting

Er schildert das Wassermanagement eines globalen Nahrungsunternehmens. Der Referent bestätigt Zugang zu Wasser und Entsorgung als Menschenrecht für den persönlichen Gebrauch und im Haushalt und insistiert auf Umsetzung. Nestlé braucht sauberes Wasser für die Herstellung von Produkten, die Konsumenten für deren Zubereitung. Sorgfältiger Umgang mit dem Wasser sichert auch für Nestlé die Zukunft. Frutiger bemerkt, dass für die Herstellung von einem Liter Ethanol auf bewässerter Maisbasis bis zu 3’700 l Wasser benötigt werden. Nestlé legt grossen Wert auf das Rezyklieren von Wasser in seinen Betrieben, z.B. in Milchfabriken in China und Kaffeefabriken in Thailand, eine Kläranlage wird in Nigeria betrieben. Die Sensibilisierung der nächsten Konsumentengeneration ist in Nestlés ureigenem Interesse. Der Konzern arbeitet mit „WET Projekten“ an Primar- und Sekundarschulen in Pakistan und Afrika. Besseres Wassermanagement wird Lieferanten und (Klein-)Farmern in Pakistan, China und Äthiopien nahe gebracht. Wasserprojekte für das Gemeinwesen sind unter anderem in Mozambique, Indien, Südafrika und Ruanda zu finden. In Kolumbien gibt es ein Programm zur Verminderung des Wasserverbrauchs in der Kaffeeproduktion. Nestlé hat eine Sustainable Agriculture Initiative (SAI) lanciert und zusammen mit einigen Konzernen wie Danone und McDonald’s im Sinne des Global Impact der UNO ein „CEO Water Mandate“ propagiert.

Christian P. Frutiger

Christian P. Frutiger is a dual Swiss and British national. He joined the Public Affairs Department of Nestlé S.A. in March 2007, coming from the International Committee of the Red Cross (ICRC).

At Nestlé, Mr. Frutiger is handling human rights issues, relations with major humanitarian and development organizations in Switzerland and globally, participation in the UN Global Compact, as well as Public Affairs communications in French and German.

With the ICRC, Mr. Frutiger spent a number of years in the field, including Colombia, West Africa, Afghanistan, and Chechnya. He worked in the management and coordination of humanitarian operations, as well as in external and media relations functions. At the ICRC’s headquarters in Geneva, he was more recently in charge of donor relations with key Governments and Red Cross Societies accounting for over 40% of the ICRC’s annual income.

Mr. Frutiger is a graduate of the University of Geneva and holds an Executive Master of Science in Communications Management from the University of Lugano.

Prior to joining the ICRC he was an independent translator and interpreter. A native German speaker, he is fluent in English, French, Spanish, and Russian.

Donatoren und Partner

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.

Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.