Internationales Patronatskomitee

Günter Abel

Seit 2008 Head of the innovation center Wissensforschung bei der Technischen Universität Berlin

Weiterlesen

Dr. Christian Blickenstorfer

Diplomat und ehemaliger Botschafter in Saudi-Arabien, den USA und Deutschland

Weiterlesen

Ralph Eichler

der Physiker Ralph Eichler war Direktor des PSI und Präsident der ETHZ und ist heute Präsident des Stiftungsrates von Schweizer Jugend forscht.

Weiterlesen

Lucio Luzzatto

Erhielt 1982 die Auszeichnung FRCPath und 1983 den Titel FRCP

Weiterlesen

Berchtold Müller

ehem. Abt, Kloster Engelberg

Weiterlesen

Franz-Josef Radermacher

Vorstand und C4-Professor für „Datenbanken und Künstliche Intelligenz“ an der Universität Ulm

Weiterlesen

Alexander Schärer

Präsident des Verwaltungsrates USM U. Schärer Söhne AG, Münsingen

Weiterlesen

Barbara Schmid-Federer

ist seit 2007 Nationalrätin der CVP. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Weiterlesen

Jeffrey I. Steinfeld

Em. Professor MIT (USA)

Weiterlesen

Björn Stigson

Ehem. Präsident des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD)

Weiterlesen

Thomas Stocker

Professor für Klima- und Umweltphysik an der Universität Bern und Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Wissenschaft“ des Weltklimarats IPPC

Weiterlesen

Madeleine Stöckli

Sie ist seit Juli 2016 CEO bei B. Braun Schweiz.

Weiterlesen

M.S. Swaminathan

Mitglied in verschiedenen führenden Gelehrtenvereinigungen in Indien und dem Rest der Welt.

Weiterlesen

Ernst von Weizsäcker

Co-Präsident des Club of Rome

Weiterlesen

Günter Abel



1999-2001 Vize-Präsident und seit 2008 Head of the innovation center Wissensforschung bei der Technischen Universität Berlin

Studium (Philosophie, Geschichte, Romanistik, Politikwissenschaft) an den Universitäten Marburg (1968-70, 1971-74), Lausanne (Schweiz) (1970-71), postgraduiert: Freie Universität Berlin (1974-76)

Studium und Promotion gefördert durch die „Studienstiftung des Deutschen Volkes“

1971 – 74: Forschungsaufenthalte in Paris in Verbindung mit der „École des Chartes“, der „Bibliothèque Nationale“, den „Archives Nationales“

1974: Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien

1976: Promotion (Prädikat: „summa cum laude“): „Stoizismus und Frühe Neuzeit. Zur Entstehungsgeschichte modernen Denkens im Felde von Ethik und Politik“, Walter de Gruyter, Berlin / New York 1978.

1981: Habilitation (Philosophie), „Nietzsche. Die Dynamik der Willen zur Macht und die ewige Wiederkehr“, Walter de Gruyter, Berlin / New York 1981, 2. Auflage 1998.

1989 – 2002: Dozent bei den Forschungsakademien der internationalen „Académie du Midi – Institut für Philosophie e.V.“ in Frankreich (Lagrasse; Alet-les-Bains; Nyer; Covilha, Portugal)

1990: Visiting Fellow am Philosophy-Department der Harvard University, Cambridge Mass

Seit 1987: Ordentlicher Professor für Theoretische Philosophie an der Technischen Universität Berlin

2000: Gastprofessor für Philosophie an der Universität Lausanne

Seit 2008: Direktor des Internationalen „Innovationszentrum Wissensforschung“ (IZW) / „Center for Knowledge Research“, mit Sitz an der TU Berlin

2013: Wahl und Berufung zum assoziierten Fellow des Collegium Helveticum der ETH Zürich

Dr. Christian Blickenstorfer



Dr. Christian Blickenstorfer war viele Jahre als Diplomat und ehemaliger Botschafter in Saudi-Arabien, den USA und Deutschland tätig.

Christian Blickenstorfer, geboren 1945, besuchte die Schulen in  Horgen und Küsnacht/ZH. Er schloss sein Geschichtsstudium an der Universität Zürich nach einem längeren Studienaufenthalt in England 1972 als Dr. phil. I ab.

1974 trat er in den Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, für das er in Kairo, Bangkok, Teheran, Washington und als Botschafter in Saudi-Arabien im Einsatz stand. In Bern leitete er von 1997 bis 2000 die Politische Abteilung II (Zuständigkeit für die aussereuropäischen Länder) und danach die Politische Direktion.

Von 2001 bis 2006 vertrat er die Schweiz in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo er auch als Vertreter von Kuba amtete. Von 2006 bis zu seiner Pensionierung 2010 war er Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland. Seit 2012 ist er Verwaltungsrat der World Demographic & Ageing Forum AG, wo er sich u.a. mit Fragen der Demographie in muslimischen Ländern beschäftigt.

Ralph Eichler



Er war 2001 – 2007 Direktor des PSI und von 2007 – 2015 Präsident der ETH Zürich und heute Präsident des Stiftungsrates von Schweizer Jugend forscht.

Ralph Eichler besuchte das Gymnasium am Münsterplatz in Basel und studierte anschliessend Physik an der ETH in Zürich. Nach einem Aufenthalt als Postdoctoral Fellow an der US-amerikanischen Stanford University arbeitete er ab 1979 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) in Hamburg.

1982 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Mittelenergiephysik der ETH Zürich und habilitierte 1986.

1989 wurde Eichler als ausserordentlicher Professor und 1993 als ordentlicher Professor für Physik an die ETH Zürich berufen. 1998 – 2002 war er Stellvertretender Direktor des Paul Scherrer Instituts (PSI). Im September 2001 wählte der Schweizer Bundesrat Ralph Eichler zum Direktor des PSI.

2007 wurde er zum Präsidenten der ETH Zürich gewählt. Nach seinem Ausscheiden an der ETH Zürich auf Ende des Jahres 2014 wurde er Präsident der Stiftung Schweizer Jugend forscht.

Lucio Luzzatto



Erhielt 1982 die Auszeichnung FRCPath und 1983 den Titel FRCP. Er wurde in Italien, Nigeria, im Vereinigten Königreich sowie im Bundesstaat New York als Arzt zugelassen.

Lucio Luzzatto wurde 1936 in Genua, Italien, geboren. Er erhielt seinen Doktor der Medizin von der medizinischen Fakultät der Universität Genua im Jahre 1959. Dann bildete er sich in Pavia und an der Columbia Universität in New York im Bereich der Hämatologie weiter. 1968 habilitierte er sich in Biochemie.

Von 1964 bis 1974 war er Dozent, danach Professor für Hämatologie an der Universität Ibadan in Ibadan, Nigeria. Von 1974 bis 1981 leitete er das Internationale Institut für Genetik und Biophysik, CNR, Neapel, Italien. 1981 übernahm Lucio Luzzatto die Professur für Hämatologie von John Dacie und wurde Direktor des Departements für Hämatologie an der Royal Postgraduate Medical School, Universität London, Hammersmith-Krankenhaus, wo er von 1987 bis 1993 auch als Ehrendirektor der MRC/LRF der Leukämie-Abteilung tätig war.

 

1994 wurde Lucio Luzzatto Professor und Gründungspräsident des Departements für Humangenetik am Memorial Sloan-Kettering Cancer Center sowie Professor für Medizin und Humangenetik am Cornell University Medical College, New York, USA. Von 2000 bis 2004 arbeitete Lucio Luzzatto als wissenschaftlicher Direktor des Nationalen Krebsforschungszentrums in Genua, Italien. Dort erhielt er 2002 eine persönliche Professur für Hämatologie. Lucio Luzzatto erhielt 1982 die Auszeichnung FRCPath und 1983 den Titel FRCP. Er wurde in Italien, Nigeria, im Vereinigten Königreich sowie im Bundesstaat New York als Arzt zugelassen.

Lucio Luzzatto’s Forschungs- und Lehrschwerpunkt liegt im Verstehen menschlicher Krankheit auf molekularer Ebene. Während seiner Karriere hat er stets wissenschaftliche und klinische Tätigkeiten kombiniert. Er erforschte vor allem die genetische Grundlage von Blutkrankheiten.

Berchtold Müller



Wurde am 22. Februar 1988 zum 58. Abt des Klosters Engelberg gewählt. Per Ende 2010 hat er sein Amt nieder gelegt und ist nun wieder als Pater im Kloster Engelberg tätig

Er wurde am 25. November 1940 in Zürich geboren und auf den Namen Felix getauft. Nach der Primarschule wurde er nach Engelberg in die Stiftsschule geschickt und legt dort im Sommer 1962 die Matura ab. Offensichtlich hatten ihm die Stiftsschule und das Benediktinerkloster gut gefallen. Jedenfalls meldete er sich nach der Rekruten- und Unteroffiziersschule für das Noviziat im Kloster Engelberg an. Nach dem Noviziat (Probejahr) legte er die Gelübde auf drei Jahre ab und wurde zusammen mit zwei Mitbrüdern zum Theologischen Vorkurs an die Fakultät im Kloster Einsiedeln geschickt. Der Vorkurs weckte sein Interesse an der Theologie und gab ihm Einblick in das Leben einer anderen benediktinischen Gemeinschaft.

Zum Weiterstudium war er in Münster in Westfalen. Damals lehrten an der Universität Münster als Professoren für Dogmatik der heutige Papst Benedikt, der spätere Kardinal Walter Kasper und etwas später Karl Rahner. Nach dem ordentlichen Studium der Theologie, der Feierlichen Profess und der Priesterweihe begann P. Berchtold, Pastoraltheologie zu studieren und schloss das Studium mit einer Dissertation.

1974 kehrte er nach Engelberg zurück und unterrichtete an der Stiftsschule verschiedene Fächer, Religionsunterricht, Philosophie, Ethik und Psychologie, ferner Wirtschaftskunde. Bald nach seiner Rückkehr wurde P. Berchtold in die Finanzkommission des Klosters berufen. Er engagierte sich in der Verwaltung und wurde auch Novizenmeister. Nach dem Rücktritt von Abt Leonhard Bösch aus Altersgründen wurde er am 22. Februar 1988 zum 58. Abt des Klosters Engelberg gewählt. Per Ende 2010 hat er sein Amt nieder gelegt und ist nun wieder als Pater im Kloster Engelberg tätig

Franz-Josef Radermacher



Vorstand und C4-Professor für „Datenbanken und Künstliche Intelligenz“ an der Universität Ulm. Seit 2000 Sprecher des „Global Society Dialogue“ des Information Society Forums der EU und seit 2001 Vizepräsident des Öko-sozialen Forums Europa.

Franz Josef Radermacher, geboren 1950, ist promovierter Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler (RWTH Aachen 1974, Universität Karlsruhe 1976), Habilitation in Mathematik an der RWTH Aachen 1982.

1983 bis 1987 Professor für angewandte Informatik an der Universität Passau. Seit 1987 ist er Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW) in Ulm. Gleichzeitig erhielt er die Berufung auf eine Professur für Datenbanken und Künstliche Intelligenz an der Universität Ulm. Weitere Stationen: 1990 bis 1993 Mitglied im Landesforschungsbeirat, 1992 bis 1993 Mitglied in der „Zukunftskommission Wirtschaft 2000“, 1994 bis 1996 Mitglied im „Innovationsbeirat“ und 1995 bis 1996 Mitglied der Enquête-Kommission „Entwicklungschancen und Auswirkungen neuer Informations- und Kommunikationstechnologien Baden-Württemberg (Multimedia-Enquête)“

 

Seit 1995 ist er Mitglied im „Information Society Forum“ der Europäischen Kommission (seit Anfang 1997 zugleich Leiter der Arbeitsgruppe 4 „Sustainability in an Information Society“ sowie Mitglied des Steering Committee). Seit 1997 ist er Sprecher der Arbeitsgruppe „Informationsgesellschaft und Nachhaltige Entwicklung“ im Forum Info 2000 / Forum Informations-Gesellschaft der Bundesregierung.

Seit 2000 ist Radermacher Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW). Seit 2000 ist er Sprecher des „Global Society Dialogue“ des Information Society Forums der EU und seit 2001 Vizepräsident des Öko-sozialen Forums Europa.

Alexander Schärer



Ab 1993 nahm Alexander Schärer Einsitz im Verwaltungsrat des Familienbetriebs USM U. Schärer Söhne AG, Münsingen. Seit 2000 steht er als Präsident des Verwaltungsrates an der Spitze des Unternehmens.

Alexander Schärer wurde am 25. August 1965 in Bern geboren. Nach Abschluss der Matura studierte er in Lausanne an der Ecole Polytechnique Fédérale und erhielt 1991 sein Diplom als dipl. Ing. EPFL.

Es folgten zwei Jahre im Management Systems Departement bei Procter + Gamble AG in Genf. Ab 1993 nahm Alexander Schärer Einsitz im Verwaltungsrat des Familienbetriebs USM U. Schärer Söhne AG, Münsingen. Seit 2000 steht er als Präsident des Verwaltungsrates an der Spitze des Unternehmens.

Barbara Schmid-Federer



Sie ist seit 2007 Nationalrätin. Zudem ist sie Präsidentin der Arbeitsgruppe Familienpolitik der CVP Schweiz, Mitglied des Verwaltungsrats von Radio Zürichsee und der TopPharm Apotheke Parade-platz, Zürich. Seit 2011 präsidiert sie das Schweizerische Rote Kreuz Kanton Zürich.

Barbara Schmid-Federer wurde 1965 in Zürich geboren und studierte von 1991-1993 Romanistik (lic.phil.I) an der Universität Zürich sowie in Paris und Granada und gründete 1998 die Dual Career Advice Stelle der ETH Zürich.

Barbara Schmid-Federer ist seit 2007 Nationalrätin. Mitglied der ständigen Subkommissionen Krankenversicherungsgesetz (KVG) und Familienpolitik. Sie ist Präsidentin der Arbeitsgruppe Familienpolitik der CVP Schweiz.

 

Die Mutter zweier Söhne ist seit 2011 Präsidentin des Schweizerischen Roten Kreuzes Kanton Zürich. Sie ist Mitglied des Verwaltungsrats von Radio Zürichsee und der TopPharm Apotheke Paradeplatz, Zürich.

Jeffrey I. Steinfeld



Em. Professor MIT (USA). Seine Forschungsgebiete sind Molekularspektroskopie, molekularer Energietransfer und optische Methoden zur Fernerkundung und atmosphärischen Überwachung.

Jeffrey I. Steinfeld wurde 1940 in Brooklyn (NY) geboren und studierte am MIT (USA) Chemie. 1965 schloss er mit einem Doktorat an der Harvard Universität in Physikalischer Chemie ab. Anschliessend war er ein Jahr als Postdoktorat an der Universität Sheffield (UK).

1966 kehrte er an das Chemie-Departement des MIT (USA) zurück.
1966 Assistenzprofessor für Chemie
1970 ausserordentlicher Professor für Chemie
1980 Professor für Chemie
2009 Emeritierter Professor für Chemie

Seine Forschungsgebiete sind Molekularspektroskopie, molekularer Energietransfer und optische Methoden zur Fernerkundung und atmosphärischen Überwachung.

Jeffrey Steinfeld war an verschiedenen Universitäten als Gastprofessor tätig. So in Berkeley, Leiden, Southern Calfornia, Boulder, Sydney, ETH Zürich and Tokyo.

Heute erforscht und lehrt er die Einführung von Konzepten der Nachhaltigkeit und der Umweltverantwortung.

Björn Stigson



Von 1995 bis 2012 war er Präsident des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD), einer Vereinigung von mehr als 200 führenden internationalen Unternehmern.

Björn Stigson begann seine Karriere als Finanz-Analist bei der schwedischen Kockums Gruppe. Von 1971-82 arbeitete er für ESAB, einem internationalen Lieferanten von Schweisstechnik Anlagen, auf verschiedenen Positionen.

1983 wurde er Präsident und CEO der Fläkt Gruppe. Nach der Uebernahme von Fläkt durch ABB im Jahre 1991 wurde er exekutiver Vizepräsident und Mitglied der ABB Exekutiv Management Gruppe.

Von 1995 bis 2012 war er Präsident des WBCSD, einer Vereinigung von mehr als 200 führenden internationalen Unternehmern.

Er dient der Leitung oder dem Beirat der Chinesischen Regierung, dem Dow Jones Nachhaltigkeit Index, der Kennedy School of Government an der Harvard Universität, der Clinton Global Initiative und der Global Reporting Initiative.

Thomas Stocker



Professor für Klima- und Umweltphysik an der Universität Bern und Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Wissenschaft“ des Weltklimarats IPPC. Seit 2006 Mitglied des Nationalen Forschungsrats des Schweizerischen Nationalfonds für Wissenschaftliche Forschung, und seit 2008 leitet er den Nationalen Forschungsschwerpunkt Klima (NFS Klima).

Thomas Stocker (geb. 1959, Bürger von Zürich und Büron LU) ist in Zürich aufgewachsen, wo er an der ETH Zürich Umweltphysik studierte und 1984 mit dem Diplom abschloss. Anschliessend verfasste er an der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie der ETH Zürich unter der Leitung von Professor Kolumban Hutter seine Dissertation.

Nach einem Forschungsaufenthalt am University College London erhielt Stocker ein Stipendium für fortgeschrittene Forschende des Schweizerischen Nationalfonds für Wissenschaftliche Forschung, mit welchem er an der McGill University in Montreal (Kanada) von 1989 bis 1991 die Entwicklung effizienter Klimamodelle und die Untersuchung schneller Klimaänderungen vorantrieb. Von 1991 bis 1993 arbeitete Thomas Stocker als Associate Research Scientist am Lamont-Doherty-Erdobservatorium der New Yorker Columbia-Universität.

1993 wurde Thomas Stocker als Professor an das Physikalische Institut der Universität Bern berufen, wo er die Abteilung für Klima- und Umweltphysik leitet. Die wissenschaftliche Arbeit seines Teams umfasst die Modellierung abrupter Klimaänderungen, Untersuchungen über vergangene und künftige Änderungen der Ozeanzirkulation sowie die Rekonstruktion vergangener Klimazustände mithilfe von Eisbohrkernen aus Grönland und der Antarktis.

Seit 2006 ist er Mitglied des Nationalen Forschungsrats des Schweizerischen Nationalfonds für Wissenschaftliche Forschung, und seit 2008 leitet er den Nationalen Forschungsschwerpunkt Klima (NFS Klima).

Stocker ist ausserdem seit 1997 in führender Rolle im Zwischenstaatlichen Sachverständigenausschuss für Klimaänderungen (IPCC) der UNO tätig.

Madeleine Stöckli



War von 2013 bis Juni 2016 nebst Chief Financial Officer (CFO) und Verantwortliche für die Bereiche Human Resources und Corporate Communications auch Stellvertreterin des CEOs.

Madeleine Stöckli schloss 1989 ihr Pharmaziestudium an der ETH Zürich ab.

Sie absolvierte von 2000 bis 2002 ein Nachdiplomstudium in Unternehmensführung (Executive MBA) an der Universität St. Gallen HSG.

Seit 2002 ist sie Mitglied der Geschäftsleitung der B. Braun Medical AG. Von 2013 bis Juni 2016 war sie nebst Chief Financial Officer (CFO) und Verantwortliche für die Bereiche Human Resources und Corporate Communications auch Stellvertreterin des CEOs.

Am 1. Juli 2016 hat sie die Geschäftsführung von B. Braun Schweiz übernommen.

M.S. Swaminathan



Mitglied in verschiedenen führenden Gelehrtenvereinigungen in Indien und dem Rest der Welt. Dazu zählen unter anderem die Royal Society of London und die US National Academy of Sciences.

Professor M.S. Swaminathan zählt laut TIME-Magazine zur Gruppe der zwanzig einflussreichsten Asiaten des 20. Jahrhunderts. Nur drei davon stammen aus Indien: Professor M.S. Swaminathan, Mahatma Gandhi und Rabindranath Tagore. Im Rahmen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen wird er als „Vater der Wirtschaftsökologie“ beschrieben. Javier Perez de Cuellar, Generalsekretär der Vereinten Nationen, bezeichnete ihn al seine „lebende Legende“. „Er wird als einer der wenigen, wirklich grossartigen Wissenschaftlern in die Annalen der Geschichte eingehen.“ Er war auch unabhängiger Präsident der Welternährungsorganisation und Präsident der Weltnaturschutzunion.

 

Der gelernte Pflanzengenetiker wird durch seinen Beitrag zum Wiederaufbau der Landwirtschaft in Indien als wissenschaftlicher Anführer der grünen Revolution bezeichnet. Die Women’s Environment and Development Organization verlieh ihm die erste internationale Auszeichnung für einen beträchtlichen Beitrag zur Förderung von Wissen, Fähigkeiten und technologischem Empowerment von Frauen in der Landwirtschaft sowie für seine Pionierrolle im Bereich des Gender Mainstreaming in der Landwirtschaft und der Entwicklung auf dem Land.

Professor Swaminathan ist Mitglied in verschiedenen führenden Gelehrtenvereinigungen in Indien und dem Rest der Welt. Dazu zählen unter anderem die Royal Society of London und die US National Academy of Sciences. Er hat derzeit den UNESCO-Lehrstuhl für Ökotechnologie an der M. S. Swaminathan Research Foundation in Chennai (Madras), Indien, inne.

Ernst von Weizsäcker



Von 2006 – 2008 war Ernst von Weizsäcker Dean der Bren School of Environmental Science and Management, University of California, Santa Barbara.

Ernst von Weizsäcker, 1939 in Zürich geboren, machte 1958 sein Abitur am Max-Planck-Gymnasium in Göttingen und erlangte 1965 das Physikdiplom in Hamburg. 1969 promovierte er als Dr. rer. nat. in Biologie in Freiburg. Von 1969 bis 1972 war er wissenschaftlicher Referent in der evang. Studiengemeinschaft in Heidelberg. An der Universität Essen war er von 1972 bis 1975 ordentlicher Professor für Biologie und von 1975 bis 1980 Präsident der Universität/GHS Kassel.

Von 1980 bis 1984 war er als Direktor am UNO Zentrum für Wissenschaft und Technologie in New York tätig und von 1984 bis 1991 Direktor am Institut für europäische Umweltpolitik, Bonn, London, Paris. Von 1985 bis 1991 war er Vorstandsmitglied (1988 bis 1991, Vorsitzender) der Vereinigung deutscher Wissenschaftler. Von 1991 bis ins Jahr 2000 präsidierte er das Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie. Von 2002 bis 2004 war er Mitglied der Weltkommission für soziale Fragen der Globalisierung, Genf. Seit 1985 ist Ernst von Weizsäcker Mitglied im Kuratorium der Theodor-Heuss-Stiftung, Stuttgart und seit 1992 Mitglied des Club of Rome, seit 2003 ist er im Vorstand der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V. und seit 2005 Mitglied der World Academy of Art and Science.

Bereits seit den 70-er Jahren engagierte sich Ernst von Weizsäcker aktiv in der Politik. Von 1998 bis 2005 war er Mitglied des Deutschen Bundestages, Wahlkreis 259, Stuttgart. Daneben war er von 1999 bis 2002 Vorsitzender der Enquete-Kommission „Globalisierung der Weltwirtschaft“ und von 2002 bis 2005 Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit des Deutschen Bundestages. Von Dezember 2004 bis Oktober 2005 war der Sprecher der SPD-Arbeitsgruppe Nachhaltige Entwicklung im Deutschen Bundestag.

Von 2006 bis 2008 war Ernst von Weizsäcker Dean der Bren School of Environmental Science and Management, University of California, Santa Barbara.

Partner

Nach einer längeren Phase der fruchtbaren Zusammenarbeit wurde im Juni 2007 eine enge Partnerschaft vereinbart. Das Collegium Helveticum ist ein von Universität Zürich und ETH Zürich gemeinsam getragenes Institut.

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

2014 ist die Stiftung Academia Engelberg eine Partnerschaft mit der Universität Lund aus Schweden eingegangen. Die Universität wurde im Jahre 1666 gegründet, jedoch bestand schon 1425 das Studium generale, ein Vorgänger der heutigen Universität.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Mit Singularity 2030 besteht seit 2016 eine Partnerschaft. Ziel es es, Synergien bei der Vermittlung von wissenschaftlicher Forschung über Singularity (künstliche Intelligenz / biologische Intelligenz) an die breite Öffentlichkeit und Unternehmerkreise zu nutzen.

Die Stavros Niarchos Foundation ist eine der weltweit führenden internationalen philanthropischen Organisationen. Sie unterstützt die Aktivitäten der Stiftung Academia Engelberg seit 2013 und ermöglicht damit massgeblich die Summerschool.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.