Überlegungen zu den Workshops



Mittwoch, 11. Oktober 2006 | 9:00 Uhr

Referent

Dieter Imboden / Paola Ghillani / Kurt Spillmann / Ernst von Weizsäcker

Reporting

Ernst von Weizsäcker betont, dass globale Märkte globalen Regeln gehorchen müssen. Freiwillige Initiativen genügen nicht, staatliche und internationale Regelungen sind notwendig. Eine CO2 – Abgabe (Vorschlag Bundesrat Leuenberger, Schweiz) käme den Entwicklungsländern entgegen. Die Wissenschaft hat einen wichtigen Beitrag zu leisten. Sie muss die wichtigen Probleme identifizieren, angehen und zu deren Lösung beitragen. Mehrere Referenten sehen Information, Bildung, Wissenschaft und NGOs als wichtige Faktoren. Grundübel müssen angegangen werden. Die Medien können einen wichtigen Beitrag zum Gelingen von Initiativen leisten. Als Beispiel nennt Paola Ghillani das Bananenprojekt von Max Havelaar. Ernst von Weizsäcker bedauert aber den Trend zum Infotainment. Kurt Spillmann hält fest, dass die Klimaveränderung als dringendes Problem immer noch nicht erfasst ist. Schon eine Klimaerwärmung um 10 C hat drastische Auswirkungen. Er plädiert für ein kooperatives Vorgehen. Für Dieter Imboden ist die Unterscheidung in Bekehrte und Nicht-Bekehrte zu einfach. Es ist für alle noch ein weiter Weg zu gehen, auch an einer Konferenz wie dieser, ist der Jugend mehr Gewicht und Interaktion mit dem Establishment zu geben.

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Donatoren und Partner

Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.

DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.

Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.

Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.

Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.

Seit Sommer 2013 besteht eine Partnerschaft mit der Universität Luzern. Und seit 2016 auch eine partnerschaft mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Mit diesen Partnerschaften werden Synergien genutzt und gemeinsame Projekte geprüft und realisiert. Die Universität Luzern besteht derzeit aus drei Fakultäten, nämlich der Theologischen, der Kultur- und Sozi-alwissenschaftlichen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.