Plenumsdiskussion



Mittwoch, 12. Oktober 2016 | 15:30 Uhr

Referent

Referenten des Nachmittags

Reporting

Anschliessend an die Referate vom Mittwochnachmittag folgte eine Diskussion mit den Referenten Prof. Andreas Büchler und Dr. med. Valdo Pezzoli sowie Prof. Dr. med. Verena Briner.

Die Diskussion drehte sich anfänglich um die Frage der Willkür bei Entscheidungen rund um Frühgeburten, weil klare Abgrenzungen in der Entscheidungsgrundlage fehlen würden.

„Oft weiss man doch gar nicht, welche Folgen die Eingriffe beim Kind verursachen, weil die Erfahrungen mit dem Individuum fehlen“, sagte Andrea Büchler.

Valdo Pezzoli betonte, dass der Einzug der Eltern bei heiklen Fragen rund um Frühgeburten viel intensiver als noch vor zwanzig Jahren seien: „Damals wurden Eltern für Entscheidungen nicht gefragt.“

Später wurde über die Problematik der „Tourismus-Reisen“ zu ausländischen Präimplantations-Kliniken gesprochen. Andrea Büchler befürchtete, dass sich nur noch gutbetuchte Paare eine solche Reise ins Ausland leisten könnten. „Damit verkommt die künstliche Fortpflanzung zu einem Privileg der Reichen“.

Um die gesamte Diskussion zu diesem Thema zu sehen, klicken Sie auf das Video.

Diskussionsteilnehmer

Für die Lebensläufe der beteilitgten Referenten klicken Sie auf deren Namen untenstehend:

Lebenslauf Andrea Büchler
Lebenslauf Valdo Pezollli

Sandrine Gehringer

Sandrine Gehringer ist 1991 in Zürich geboren und studierte Philosophie, Germanistik und Recht in Zürich, Berlin, München und Bern. Während ihres Studiums wurde sie von der Schweizerischen Studienstiftung und dem Max Weber-Programm Bayern gefördert.

Sie absolvierte ein Praktikum im “Department of Knowledge, Ethics and Research” bei der WHO in Genf. Ihre Masterarbeit an der Universität Bern schrieb sie zum Thema „Die moralische Rechtfertigung der Leihmutterschaft – Was spricht aus ethischer Sicht für oder gegen die Leihmutterschaft?“

Seit 2016 ist Sandrine Gehriger Journalistin bei NZZ Campus.

 

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Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.

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