Solidarisch gelebte Gesundheitsversorgung – Kosten und Verpflichtung für die Gesellschaft?
Donnerstag, 29. September 2005 | 15:00 Uhr
Donnerstag, 29. September 2005 | 15:00 Uhr
Referent
Organisation
Professor Axel Olaf Kern von der Fachhochschule Ravensburg-Weingarten erörtert die Frage der Finanzierbarkeit des Gesundheitssystems. Er stellte das komplizierte Netz der Abhängigkeiten im Gesundheitswesen unter der Forderung „So viel Markt wie möglich, so viel Staat wie nötig“ vor.
Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre und der studienintegrierten Ausbildung bei der Hallesche-Nationale Krankenversicherung a.G. in Stuttgart Studium der Volkswirtschaftslehre und ab 1989 studentischer Tutor für Mathematik und Statistik am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Freien Universität Berlin in den Jahren 1987 bis 1992. Anschließend bis 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpolitik (Prof H. Lampert) an der Universität Augsburg. Von 1995 bis Februar 1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter am Institut für Gesundheits-System-Forschung (Prof F. Beske) in Kiel. Zwischen Februar 1999 und Januar 2001 stellvertretender Geschäftsführer der Institut für Gesundheits-System-Forschung GmbH. Februar 2001 bis Januar 2004 Assistent am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft und Sozialpolitik (Prof. M Pfaff) an der Universität Augsburg. Promotion zum Thema „Privatisierung vertragszahnärztlicher Leistungen“. Seit März 2004 Inhaber der Professur für Gesundheits- und Sozialmanagement und Studiendekan des Masterstudiengangs „Management im Sozial- und Gesundheitswesen“ an der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Sozialwesen Ravensburg-Weingarten.
Temporary Adviser der World Health Organisation (WHO). Reviewer für das European Journal of Public Health und das European Journal of Health Economics. Visiting Professor for Health Economics an der Russian Academy for Advanced Medical Studies (RAAMS).
Forschungsschwerpunkte: Gesundheitsökonomie, Versicherungsökonomie, Gesundheitspolitik, Sozialpolitik.